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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
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Todt!" erwiederte Boltrope, und selbst seine nie rastendenKinnbacken hielten einen Augenblick vvr Verwunderung inne;todtund in einer nassen Jacke begraben! Nun, 's ist immer noch einGluck, das; es nicht schlimmer steht, den» verdammt will ich sein,wenn ich nicht glaubte, es habe nicht einen einzigen Bolzen ansdem Schiffe ganz gelassen!"

Mit dieser tröstlichen Bemerkung ans den Lippen, ging derMeister gemächlich nach dem Vordcrtheil, und ertheilte seine Be-fehle zur Ausbesserung des Schadens mit einem Scharfblick undeiner Ruhe, die ihn, so ungeschlacht er als Freund sein mochte,aus seinem Posten als unschätzbar bewährten.

Griffith hatte noch nicht diejenige Gemnthsrnhe erlangt, welchezur Erfüllung der Pflichten, die ihm so plötzlich und durch eineso traurige Veranlassung zngefallen waren, durchaus erfordertwurde, als er sich schon von dem Lootsen, der ihm alsbald nähergerückt war, leise am Ellbogen berührt fühlte.

Der Feind scheint durch diesen Versuch befriedigt," bemerkteder Unbekannte;und da wir der raschere von beiden Theilcnsind, so wird er, wenn er überhaupt ein ächter Seemann ist, umnicht zu vielen Grund zu verlieren,das Experiment nicht wiederholen."

Da er übrigens wohl bemerkt, wie rasch wir vor ihm dahin-rennen, so muß er doch einsehcn, daß seine ganze Hoffnung ansdem Znsammenschießen unseres Segelwerks beruht," erwiederteGriffith.Ich fürchte immer, er wird noch einmal ans demWinde Hervorkommen, und uns seine Breitseite zu kosten geben;selbst wenn er vor Anker läge, brauchten wir eine Viertelstunde,um seinen Geschossen zu entrinnen!"

Er spielt ein sichreres Spiel seht Ihr nicht, daß das Schiff,das von Osten herankommt, eine Fregatte ist? Ohne allen Zweifelgehören beide zu einem Geschwader, und werden uns durch dieansgesendeten Eilboten ans den Hals geschickt. Der englische Ad-miral hat ein weites Netz um uns ausgespannt, Mr. Griffith,