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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
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Klange in diesen letzten Worten seines Kommandanten, drehte ersich nm und sah, wie der ehrwürdige Greis, noch immer mit demHute winkend, dnrch die Luft hinflog, das graue Haar im Windeflatternd, den Blick im wilden Tvdeskampfc gebrochen.

Großer Gott!" ries der jnnge Mann, und stürzte nach demHackbord, wo er eben noch zu rechter Zeit ankam, um den leblosenKörper in den Fluten nntersinkcn zu sehen, die von seinem Blutegervthet waren:Eine Kugel hat ihn getroffen! Macht das Bootlos! Rasch die Falle herbei! nur flink die Barke, de» Tiger, die"

Es ist umsonst," unterbrach ihn des Lootsen tiefe, ruhigeStimme;er hat den Tod eines Kriegers gefunden und schlummertin einem Seemannsgrabe! Das Schiff kommt bereits wieder inden Wind, und der Feind führt auch schon das seinigc hinweg!"

Obwohl dnrch diese Worte zu seiner Pflicht zurückgernfen, ver-mochte der jnnge Lieutenant nur mit Widerstreben seine Blickevon dem blutigen Fleck auf den dunkeln Wassern wegzuwenden,an dem die Fregatte bereits in eilendem Laufe vorbcigeflogeu war,und es dauerte noch längere Zeit, bis er mit erzwungener Fassungdas Kommando der Fregatte übernehmen konnte.

Am Lanftakel hat er wohl Einiges zerrissen," bemerkte derQnartiermeister, der sein Auge während dieser ganzen Zeit keineSekunde lang von den Spieren und Tauen des Schiffs abgewen-det hatte;auch an dem großen Mars hängt ein Splitter, dickgenug, um ein Spließhorn daraus zu machen! Das Tageslichtguckt hier und dort durch unser Segelwerk doch, Alles in Allemgerechnet, ist das Wetter noch ohne bedeutenden Schaden vorüber-gezogen! Aber fast dünkt mich, ich hörte so etwas murmeln,als ob Kapitän Mnnsou von einem Schüsse gequetscht worden?"

Er ist tödtlich getroffen!" sprach Griffith, und noch immerbebte seine Stimme vor Entsetzentodt ist er, Sir, und überBord geschlendert; doch in der jetzigen Krisis thut's Noth, unsselbst nicht zu vergessen!"