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zu gehen, wobei er, wie man deutlich wahrnehmcn konnte, manch'ungeduldigen Blick nach jener Himmelsgegend hinübcrsandte, wo ermit jeder Sekunde die ersten Zeichen des zögernden Tageslichts zuschauen erwartete. Endlich machte Katharina mit ihrer schnellbesonnenen Gewandtheit, vielleicht auch nicht ganz ohne geheimeKoketterie, dem peinlichen Schweigen ein Ende, und eröffnete dasGespräch mit einer Anrede an Cäciliens Geliebten.
„Wie lange sind wir noch zu dieser eingeschränkten Wohnungverurtheilt, Mr. Grisfith?" fragte sie; „ich muß gestehen, in die-sem Seemannslebcn hier herrscht eine Ungezwungenheit, welcheuns Mädchen, die wir an abgesonderte Räume gewöhnt sind, znmwenigsten völlig neu ist."
„Sobald es so weit Tag geworden ist, daß wir die Fregatteentdecken können, soll Miß Plowdcn von einem Schiffe von hun-dert auf eines von zwölfhundert Tonnen versetzt werden," gabGrisfith zur Antwort. „Ist ihre jetzige Lage auch weniger behag-lich als die frühere in St. Ruths Mauern, so bitte ich nicht zuvergessen, daß wir Seeleute es uns als ein Verdienst anrechnen,die Ueppigkeiten des Festlandes zu verachten."
„Jedenfalls, Sir," erwiederte Katharina mit jener lieblichenAnmuth, die sie bei solchen Gelegenheiten recht wohl zn entfaltenverstand, „wird das, was wir hier genießen, durch das Gefühlder Freiheit versüßt und durch seemännische Gastlichkeit verschö-nert. Ich wenigstens, thenre Cäcilie, finde die Luft auf diesemweiten Ocean so frisch und belebend, als ob sie von unserem fer-nen Heimathlande Amerika herüberwehte!"
„Besitzen Sie auch nicht den Arm eines Vaterlandsfrenndes,so steht Ihnen wenigstens eine höchst loyale Einbildungskraft znGebot, Miß Plowden," rief Grisfith lachend; „diese schwache Brisekommt nicht von Amerika's weiten Gefilden, sonder» geraden Wegsans Hollands sumpfigen Moorgründen. — Gott sei Dank, dakommen endlich die Vorboten des Tags! wenn die Strömungen