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mit einem Mal auf den Leib! da ist wieder ein Bursche auf unsererWindseite, der rudert wie die Jolle — jetzt kann man ihn anrn-fen — wir wollen doch sehen, ob er nicht gar etwa eingcschlafenist. — „Boot ahoy!"
„Flagge," antwortete eine dritte Stimme ans einem kleinen,leichtrndernden Boot, das, ohne bemerkt zu werden, in geraderLinie von den Klippen her dem Kutter ganz nahe gekommen mar.
„Flagge!" wiederholte Boltrope und ließ erstaunt das Sprach-rohr fallen. „Das ist einmal ein stolzes Wort ans so einer klei-nen Jolle! Jack Manly selber hätte den Mund nicht voller neh-men können — aber wissen will ich doch, wer gegen die Priseeiner Jankeefregatte sich so viel heransznnehmen wagt! — Bootahoy! sag' ich nochmals!"
Diese letzten Worte wurden in dem barschen, drohenden Tonegernfen, welcher andenten soll, daß es dem Anrnfcnden Ernst ist —und die Bootsmannschaft, welche dicht bis an den Kutter herangc-kommen war, hielt auch augenblicklich mit Rudern inne, als fürch-tete sie, daß dem Rufe noch ernstlichere Versuche folgen möchten,ihren wahren Charakter genauer zu erforschen. Die Gestalt,welche bisher ganz allein im Hintertheil des Boots gesessen, sprangbei dieser zweiten Aufforderung plötzlich auf.
„Nein — nein," antwortete endlich eine ruhige Stimme, undes schien, als ob der Sprechende mit einem Male sich seiner Lagebewußt würde.
.„Nein — neust und .Flaggst sind sehr verschiedene Antwor-ten," brummte Boltrope; „was für ein Abcschütze mag wohl dadrüben sein?"
Während er so in seinem Unwillen über die Unwissenheit desNäherkommenden, mochte er auch sei», wer er wollte, tüchtigdarauf losschimpfte, legte sich die Jolle sachte an die Seite desKutters und — der Lootse stieg ans dem Hintertheil des Bootsnach dem Verdeck der Prise empor.