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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
Entstehung
Seite
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vielleicht nicht am rechten Platze befinden, oder war irgend eingeheimer sympathetischer Zng, gleichviel, woher er auch stammte,dabei im Spiel kurz, Beide suchten sich gegenseitig ans undstanden auf dem besten Fuße mit einander.

In der nämlichen Nacht, zu welcher unsere Erzählung bis jetztvorgeschritten ist, hatte Mr. Boltrope de» Kaplan eingeladen, ihnauf die Alaerity zu begleitendenn," fügte er in seiner breiten,rauhen Mundart hinzu,da ein Gefecht am Ufer stattfinde, sokönne wohl ein oder der andere arme Teufel ihm unter die Händekommen." Diese sonderbare Einladung hatte der Kaplan ange-nommen, denn es kam ihm sehr erwünscht, die Eintönigkeit sei-nes Seelebens durch solche Abwechselung erträglicher machen zukönnen, nicht gerechnet, das; er vielleicht eine geheime Sehnsuchtin seiner unruhigen Brust fühlen mochte, der Terrafirma einmalwieder so nahe als möglich zu kommen.

Als daher der Lootse mit seinem lärmenden Korps gelandethatte, war der Oberbootsmann mit dem Kaplan, dem Unterboots-mann und etwa zehn bis zwölf Matrosen im ruhigen Besitze desKutters zurückgeblieben. Die ersten paar Stunden ihres friedlichenVerkehrs hatten die würdigen Tischgeuoffen in der kleinen Schiffs-kajüte bei einer Kanne Grog zngebracht, deren würziger Genus;noch durch eine höchst charakteristische Erörterung von mancherleiStreitfragen erhöht wurde, zu deren näherer Ausführung wir unsgerade nicht sonderlich aufgelegt fühlen, so sehr dies; unsere Leserund zwar mit allem Rechte bedauern mögen. Als sich der Windaber so weit gedreht hatte, das; dadurch eine weitere Annäherungan die feindliche Küste möglich wurde, verschob der umsichtigeOberbootsmann jede fernere Diskussion auf eine passendere Zeit,und verfügte sich mit seiner Kanne aufs Quarterdeck.

Dieß hier," rief die ehrliche Theerjacke, und stellte die hölzerneKanne mit großer Selbstzufriedenheit neben sich auf's Verdeck,istder wahre Trost bei unserem Seeleben! da ist freilich, wie Ihr