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einstweilen als Herrin i» St. Ruth, bis ich wiederkehrc, oder," fügtesie schüchtern bei,„bistObristHvward seinenWillen erklärt haben wird."
„Ich gehorche Ihnen, thenres Kind; aber Obrist HowardsGeschäftsführer in D— wird doch ohne Zweifel ermächtigt sein,seine Güter zu verwalten?"
So lange Niemand als die Nichte ans feinen Willen anzn-spielen gewagt, batte der Herr von St. Rnth in seinem Unwillenhinreichende Entschnldignng für sein hartnäckiges Stillschweigen ge-funden; doch nm auch die bescheidene Anfrage einer so schonenund loyalen Unterthanin, wie Alice Dnnscombe, unbeantwortet zulassen, dazu besaß er viel zu viel Artigkeit und feine Sitte.
„Nur nm Sie, mein Fräulein, zu befriedigen," begann erendlich, „und wahrlich ans keinem andern Grunde will ich michüber die Sache erklären; im ander» Falle ließe ich Thüre» undFenster zu St. Ruth als trauriges Denkmal der Rebellion offenstehe», und verlangte später meine Entschädigung bei der Krone,wenn einst die konfiszirten Güter der Rädelsführer dieser verflnckstenAuflehnung gegen die Rechte der Fürsten unter den Hammer kommenwerden. Sic aber, Miß Alice, sind zu jeder Erwartung berechtigt,die nur immer eine Dame von einem gebildeten Manne hegenkann. So haben Sie denn die Güte und schreiben Sie an meinenGeschäftsführer; ersuchen Sie ihn, meine Papiere zu siegeln, unddieselben bei Sr. Majestät Staatssekretär zu deponiren. Nickst einGedanke von Verrath athmet in allen meinen Zeilen, und darumsind Sie wohl ancb zu offiziellem Schutze berechtigt. Das Hansund der größte Theil der Geräthschaften ist, wie Sie wissen, dasEigcnthnm meines Grundherrn, der hoffentlich des eigenen Vor-theils nicht vergessen wird. Ich küsse Ihnen die Hand, MißAlice, und hoffe, wir werden uns zu St. James wieder begeg-nen — verlassen Sie sich darauf, meine Freundin, die königlicheCharlotte wird Ihre Verdienste zu ehren wissen, denn sie kannnicht anders als ihre Loyalität hochachten."