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Abtheilung hat unsere Offiziere befreit und Eure Schildwachenabgeschnitten; mit der Dritten halte ich das Centrnm der Abteiund bin in Wirklichkeit Herr Eurer eigenen Person. Wollt Ihrdaher noch ferner in Erwägung ziehen, was Ihr der Menschlich-keit und der Gegenwart dieser Damen schuldig seid, so laßt Euchrathen und vermeidet den Kampf. Ich werde Euch keine schwe-ren Bedingungen auferlegen, und auch Eure Gefangenschaft sollnicht zu lauge dauern."
Der Werbeoffizier zeigte während der ganzen Scene eine Ruhe,eine Kaltblütigkeit, welche seinen Feinde» wohl einige Besorgnißhätte einfiößen können, wenn diese überhaupt Zeit zu genauererBeobachtung gehabt hätten; allmählig aber nahm auch seineMiene den Schein von Aeugstlichkeit an, und oft wandte er sichmit dem Kopfe um, als lausche er auf noch wichtigere Unterbre-chungen, welche aber erst noch kommen sollten.
„Ihr sprecht von Eroberungen, Sir, bevor sie noch beendigtsind," antwortete er mit seiner gewöhnlichen Besonnenheit ans diean ihn ergangene Aufforderung: „mein verehrter Wirth hier wieich selbst sind nicht so wehrlos, als Ihr wohl glauben mögt."Mit diesen Worten nahm er den Teppich von einem der Seiten-tische, wo zwei Paar Pistolen lagen, mit denen er und der Obristsich sogleich bewaffneten. „Hier," fuhr er fort, „sind für vier voneuch die sicheren Todesbürgen, und diese braven Bursche hinteruns nehmen noch zwei weitere auf's Korn. Mir scheint, meintransatlantischer Kriegsheld, wir befinden uns so ziemlich in der-selben Lage, wie Cortez einst den Mexikanern gegenüber, damalsals er einen Theil eures Kontinentes eroberte — ich trete aufals Cortez, mit künstlichem Donner und Blitze bewaffnet, undihr seid die Indianer, die nichts als Picken und Schlendern undähnliches Zeug aufzuweisen haben, wie es früher einmal vor derSündflut üblich gewesen. Schiffbruch und Seewasser sind aller-dings gefährliche Feinde für's Schießpulver!"