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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
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gatte habe ich bereits, noch ehe wir die Klippen verliehen, draußenin der offenen See gesehen."

Das klingt allerdings besser!" versetzte Katharina, über dieseneuen Aussichten nachsiunend, wie der Ton ihrer Stimme deutlichverrieth;und dennoch können noch allerhand Schwierigkeiten sicherheben, wo du es am allerwenigsten vermnthen wurdest."

Schwierigkeiten gibt's hier doch wahrlich keine kann'skeine geben."

Sprecht nicht nnehrerbietig von den Launen der Liebe, Mr.Barnstable. Wo hat man diese jemals ohne Fesseln und Hinder-nisse gesehen? Auch ich habe eine Erklärung von dir zu verlan-gen, die ich weit lieber ganz unterlassen möchte."

Von mir! Frage, verlange, was oder wie du immer willst;ich bin zwar ein sorgloser, nnbcdachtsamer Bursche, Miß Plow-den, aber dir gegenüber habe ich doch nur wenig zu verant-worten wenn nicht etwa meine närrische Vergötterung deinerVerdienste ein Verbrechen sein sollte."

Barnstable fühlte einen krampfhaften Druck der kleinen Hand,die sich ans seine» Arm stützte; dabei war Katharinens Stimme,während diese endlich antwortete, gegen die frühere gezwungeneLeichtfertigkeit so durchaus verändert, daß er betroffen znrückfnhr,als ihre ersten Töne ihm zu Ohren drangen.

Mcrry hat uns eine schreckliche Nachricht hinterbracht!" be-gann Katharina;wollte Gott, ich könnte sie für unwahr halten!Aber des Knaben Blick und Dillons Abwesenheit bestätigen sienur allzu sehr!"

Armer Mcrry! so bist auch du in die Falle gegangen! abersie sollen doch noch einen Mann vor sich finden, der für sie zulistig ist. Ist es etwa dieses schurkische» Dillons Schicksal,worauf du anspielst?"

Er war ein Schurke, Barnstable," fuhr Katharina immer»och mit derselben Stimme fort,und verdiente allerdings die