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„Aber warum habt Ihr denn jenen Jonas wieder an Bord ge-bracht, Sir. Schaut ihn einmal an beim Schein jener Laterne;bei jedem Schuß duckt er sich, als ob er erwartete, die Kugel werdeseine schmutziggelbe Physiognomie herabreißeu. Und welche Nachrich-ten, Sir, haben wir über Mr. Griffith und den Marinckapitän?"
„Nenn' mir den Menschen nicht, Merry," rief Barnstable, undpreßte krampfhaft die Schulter, auf die er sich lehnte, so daß derAndere vor Schmerz zurückfuhr; „nenne mir ihn nicht, Merry;im gegenwärtigen Augenblick bedarf ich meiner ganzen Gelassenheitund Geistesgegenwart — wenn ich nur an den Elenden denke,macht's mich zu meinem Dienste untüchtig. Doch die Zeit wirdkomme»! — Vorwärts, Sir, wir spüren den Wind und habennoch einen engen Durchgang zu passiren."
Der Knabe gehorchte dem Befehl, der, kurz und barsch, wie beiSeeleuten üblich, ihm, wie er wohl wußte, zugleich bedeuten sollte,daß der Abstand, den Rang und Jahre zwischen Beiden geschaffen, undwelchen Barnstable in seinem Umgang mit Merry so häufig vergaß,nun wieder beobachtet werden sollte. — Die Segel waren losgelassenund beigezogen worden, und als sich das Schiff nunmehr der Hafen-mündung näherte, begann der Sturm, der mit wachsender Machteinhcrtobte, einen sehr bemerkbaren Eindruck auf dasselbe zu äußern.
Der Schalnppenführer hatte unterdessen, bei der Abwesenheitaller untergeordneten Offiziere, auf dem Vorkastell die Rolle einesMannes behauptet, der bei einer so verwickelten Sachlage durchJahre und Erfahrung sich, wenn auch nicht znm Befehlen, so dochzum Rathertheilen berechtigt fühlte; jetzt näherte er sich demStandpunkte, welchen der Kommandant neben dem Steuermannseingenommen hatte, und schien sich ihm absichtlich in den Wegstellen zu wollen, um von Barnstable gesehen zu werden.
„Nun, Meister Cosfin?" sprach Barnstable, wohl wissend, wiesehr sein alter Schiffsgenoffe geneigt war, sich ihm bei allenwichtigen Angelegenheiten mitzutheilen, „nun, Tom, was denkst du