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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
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Hört, Freund," begann der Schalnppenführer,mag derHimmel Euch, wie ich, vergeben, daß Ihr einen Soldaten auseinem alten Seefahrer machen wolltet, der ans dem Wasser hcrum-schwimmt, seit er eine Stunde alt ist, und der auf gutem Anker-grund zu sterben und auch einst im Salzwasser begraben zu werdenhofft. Ich wünsche Euch nichts Böses, Freund; diesen Mundpfropfmüßt Ihr aber schon so lange behalten, bis einige Eurer Tisch-kameradcn des Wegs daher kommen, was, wenn ich nur erst dieoffene Sec gewonnen haben werde, meinetwegen so bald als mög-lich geschehen kann."

Mit diesen freundlichen Wünschen entfernte sich der Schalup-penführer, und ließ Borronghcliffe, wenn auch nicht in der ange-nehmsten oder beneidcnswerthesten Lage, die man sich denken kann,doch im ungestörten Besitze des Lichts und seines Zimmers. DerKapitän hörte den Riegel an dem Schlosse sich vorschieben undden Schlüssel in der Thürc raffeln, den der Schaluppenführerabzog zwei Vorsichtsmaßregeln, welche deutlich zeigten, daßder Sieger für paffend erachtete, durch zeitweise Einsperrnng desBesiegten seinen eigenen Rückzug desto eher sicher zu stellen.

Dreinndzwanzigstes Kapitel.

Wenn Nach' erhebt den nackten Arm,

Hochroth gefärbt vom Blut so warm,

Wenn Furcht ihr Geisterhaupt läßt schau'n:Wer fühlt nicht selbst dann nächt'ges Graun!

Collins.

^war hatte Tom Coffin, als er Borronghcliffc's Zimmer ver-ließ, noch keinen bestimmten Plan für die nächste Zukunft entworfen,doch war er auf alle Fälle fest entschlossen, seinen Weg nach demAriel eiligst anfzusnchen und dessen Schicksal theilend, mit ihm nnter-zngehen oder gerettet z» werden. Ließ war freilich ein Entschluß, der