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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
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wieder die zarteren Saiten in der Brnst des jungen Seemannes.Jeden Argwohn gegen die Ehrenhaftigkeit seines Gefangenen alsBeider gleich unwürdig zurückweisend, forderte ihn Barnstable mitfröhlichem Tone auf, das Boot zu besteigen. Bei diesem Aufrufezeigte sich ein Zucken in Dillons Zügen, das seinem Gesichte einenunerklärbarcn Ausdruck gab, der den Offizier auf's Nene stutzigmachte. Doch diese Veränderung war so vorübergehend, und konnteso leicht für ein Frendcnlächeln bei der Aussicht auf seine Befreiunggehalten werden, daß die nenanfgeregtcn Zweifel fast eben so schnellwie jener zweideutige Ansdruck selbst, wieder verschwanden.Barnstable wollte eben seinem Gefährten in das Boot Nachfolgen,als er sich sanft am Arme znrückgehalten fühlte.

Was svll's?" fragte er den Kadetten, der ihm dieses Zeichengegeben hatte.

Trant diesem Dillon nicht allzu viel, Sir," finsterte der Knabeängstlich;hättet Ihr, wie ich, sein Gesicht gesehen, als das Liehe derWachhauslaternc auf seine Züge fiel, während er die Kajütentreppeherauf kam, wahrlich, Ihr würdet ihm keinen Glauben schenken."

Ich würde allerdings keine Schönheit gesehen haben," äußerteder großherzige Lieutenant lachend;aber da ist der lange Tom,ein fünfzigjähriger Jüngling mit so harten, groben Zügen, wie nurje Einer sich im Salzwaffer badete, und der hat ein Herz sogroß, ja größer noch, als selbst ein Kraaken. Nun gute Wacht,Knabe, und merke dir, ja immer ein scharfes Auge auf die Bat-terie gerichtet.

Mit diesen Worten ging Barnstable über die Schanze seineskleinen Schiffes, und erst, nachdem er sich neben seinem Gefan-genen niedcrgcsetzt, fuhr er laut also fort:

Die Neefbänder an Euren Segeln losgelaffen, Mr. Merry,und Alles bereit gehalten, damit Ihr unter allen Umständen raschauf und davon könnt; vergeßt auch nicht, daß Ihr nur wenigeHände an Bord habt, Sir. Gott sei mit Euch! und hört Ihr,