zu, Knabe, und sage mir dann, ob ich unrecht habe; du hast,wie noch andere Personen deiner Familie, einen raschen Verstand;vielleicht, daß dir etwas Gescheidtes einfällt."
Der Kadett suhlte sich durch das Vertraue» seines Komman-danten, der ihm hier so offen entgegenkam, nicht wenig geschmei-chelt, und folgte demselben nach dem Hackbord, über welchen sichBarnstable hinlehnte und in seiner Rede also fortfnhr:
„Von den langbeinigen Küstenmenschen, welche diesen Abendherbeikamen, um das Schiff anzustannen, das die Rebellen zu bauenim Stande gewesen, habe ich erfahren, daß am heutigen Tage eineAbtheilnng Seeleute »nd Marinesoldaten in einer alten Rnine nahebei der Abtei von St. Ruth gefangen genommen wurden.
„Das ist Mr. Griffith!" rief der Knabe.
„Ja! um das zu entdecken, bedurfte es gerade nicht des Witzesdeiner Base Katharina. Nun habe ich diesem Gentleman mitdem Savannahgesicht den Vorschlag gemacht, daß er sich nach derAbtei begeben und wegen einer Auswechslung der Gefangenenunterhandeln sollte. Ihn selbst gebe ich für Griffith; für ManualsKommando und die Tiger will ich die Mannschaft der Alacrityfahren lassen."
„Die Tiger!" rief der Knabe mit einiger Bewegung; „habensie auch meine Tiger gefangen! wollte Gott, Mr. Griffith hättemir das Landen erlaubt!"
„Es war keine Knabenarbeit, worauf sie anszogen, und über-dies; war der Raum in ihrem Boote seltener, als der lebendigeBallast. — Dieser Mr. Dillon nun hat meinen Vorschlag ange-nommen und sich dabei verpflichtet, daß Griffith eine Stunde,nachdem er selbst die Abtei betreten hätte, zurück sein sollte:wird er nun wohl sein Ehrenwort halten?"
„Vielleicht doch," versetzte Merry nach augenblicklichem Nach-sinnen; „denn ich glaube, er wird, wenn immer möglich, Allemaufbieten, um Mr. Griffith mit Miß Howard nicht lange unter