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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
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wir nun die Nachricht von dieser Affaire jenen hungrigen Dra-gonern zn Obren kommen, so werden sie uns wie ein Rndel ab-gemagertcr Windhunde alle zusammen mit offenem Rachen an-fallen und wenigstens die Halste des Ruhms, und ganz gewißden gesammtcn Gewinn für sich in Anspruch nehmen."

Aber, Euer Gnaden, es war ja nicht ein einziger Mann vonihnen-"

Thnt niclits, Drill; ich habe Truppen gekannt, die im Ge-fecht gewesen waren, darin geblutet hatten, und doch durch einenwohlgesehten Bericht um ihren Antheil an dem Siege geprelltwurden. Du weißt ja, Bursche, daß man in dem Rauch undder Verwirrung einer Schlacht mir das sehen kann, was zunächstum Einen herum vorgeht, und schon der gesunde Menschenverstandverlangt, daß in einem offiziellen Bericht nie etwas Anderes anf-gefnhrt werde, als was nicht leicht einen Widerspruch erfahrenkann. So haben die Indianer und überhaupt alle Alliirten keinRecht auf einen Orden, so wenig als auf das Paradiren. Nunhast du doch ganz gewiß schon von einer gewissen Schlacht beiBlenheim gehört?"

Mein Gott! Euer Gnaden! Sie und die von Cnlloden sind jader Stolz der brittischen Armee! Es war damals, als der großeKorporal John den König der Franzmänner mit all' seinen Lordsund Rittern nebst der halben Nation, die hinter ihm stand, aufsHaupt schlug."

Ja; es ist zwar etwas von Kasernenberichten in deiner Geschichte,doch im Wesentlichen verhält sich's wirklich so; wißt Ihr auch,Mr. Drill, wie viele Franzosen an jenem Tage im Felde standen?"

Ich habe noch nie die Totalsnmme in ihren Musterungs-rappvrtcn gedruckt gesehen, Sir; aber nach der Verschiedenheit inder Volkszahl beider Nationen zn schließen, möchte ich sie wohlauf ein paarmalhnnderttansend anschlagen."

Und doch hatte der Herzog dieser ungeheuren Armee nur