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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
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entschlossen sind, und erst als sie das Gehölz betraten, das diefrüher erwähnte Ruine umgab, mäßigten sie ihre Eile, und be-gannen ein kurzes aber vorsichtiges Gespräch.

Wir sind noch zu guter Zeit entkommen," sprach Griffith;ich meines Theils hätte übrigens lieber noch längere Gefangen-schaft ertragen, als daß ich um meinetwillen Obrist Howardsfriedlichen Wohnsitz mit Zerstörung und Blutvergießen hätte heim-snchen mögen."

Ich wollte, Sir, Ihr wäret einige Stunden früher dieserAnsicht gewesen," erwiedcrte der Lootse mit einer Strenge desTons, welche noch mehr als seine Worte besagte.

Ich mag vielleicht in meiner Sehnsucht, die Lage einer Fa-milie, an der ich besonderen Antheil nehme, zu erfahren, denDienst einigermaßen außer Acht gelassen haben," entgegnet« Grif-fith, während sein Stolz sichtlich mit der Achtung gegen denAnderen kämpfte;doch ist jetzt keine Zeit zur Rene; wir folgenEuch, wie ich vermnthe, zu keinem unbedeutenden Unternehmen,wo Thaten besser als Worte der Entschuldigung angebracht seinwerden. Was gedenkt Ihr jetzt zu thnn?"

Ich fürchte sehr, unser Vorhaben ist vereitelt," versetzte derLootse düster;der Lärm wird mjt den Morgennebcln sich ver-breiten, und die Musterungen der Landmiliz, die Berathungen derGutsherren werden alle Gedanken an Ergöhlichkeiten ans ihrerSeele verbanne». Das Gerücht einer Landung wird jedenfalls denSchlaf von den Küsten dieses Eilands bis wenigstens zehn Meileniisis innere Land hinein verscheuchen."

Ach, wahrscheinlich habt Ihr selbst schon manche vergnügteNacht der Art mit offenen Augen unter Euren Landsleuten zuge-bracht, Meister Lootse," nahm Manual das Wort.Dem Franz-mann Thnrot bei der alten Geschichte von anno 56 und unseremeigenen wilden Teufel, dem blutigen Schottländer, haben sle's alleinzu danken, daß so oft Allarm bei ihnen geschlagen wird. Bei all'