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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
Entstehung
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ziemlicher Entfernung von dem Gefangenen, dem sich Barnstablesofort mit den Worte» näherte:

Die Politik und darum auch der Dienst gebieten, Euch hiernoch kurze Zeit zurückzuhalten, Sir; doch Alles, was wir besitzen,steht Euch, nebst eines Seemanns Willkomm, zu Diensten, umdas Herbe Eurer Gefangenschaft nach Kräften z» mildern."

Mit einer Verbeugung gegen seinen Gefangenen schnitt Barn-stable jede weitere Erörterung ab, und wandte sich weg, um dieVollendung der Vorkehrungen auf beiden Schiffen zu beschleunigen.Kurze Zeit darauf erhielt er die Meldung, daß man bereit sei,unter Segel zu gehen; der Ariel und dessen Prise wurden soforthart an den Wind gebracht, und begannen langsam die Küste ent-lang zu steuern, als ob Beide »ach der Bucht znrückkehren wollten,ans welcher der Kutter am nämlichen Morgen ausgelaufen war.Als sie bei der erste» Wendung nach dem Ufer hinscgelten, erfüll-ten die Soldaten aus den Klippen die Luft mit Frendengeschrei undJauchzen, und Barnstable, auf die angenommenen Flaggen deutend,die stolz von seinen Masten flatterten, befahl seinen Leuten, dasselbeaufs Herzlichste zu erwiedern. Da die Entfernung und der Mangelan Booten jede weitere Kommunikation verhinderte, so zogen sichdie Soldaten, nachdem sie den sich entfernenden Schiffen noch eineZeitlang nachgesehen, allmählig von den Klippen zurück, undwaren bald den kühnen Abenteurern ans den Angen verschwunden.Stunde um Stunde verging über dieser langwierigen Fahrt gegeneine cntgegcnströmende Flut, und der kurze Tag neigte sich bereitsseinem Ende entgegen, als sie noch nicht einmal die Mündungdes ersehnten Hafens erreicht hatten.

Bei einer der zahlreichen Wendungen, die bald vom Landeab- und bald wieder ans dasselbe zuführten, kam der Kutter, answelchem Barnstable geblieben war, an dem Opfer der heutigenMorgenjagd vorüber; noch trieb es aus dem Wasser dahin, dieWellen schlugen über dem ungeheuren Leichnam, wie über einem