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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
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ein Lächeln zuckte kaum bemerkbar nm seine zusammcngepreßtcnLippen:und dennoch wollen auch mir diese Vorkehrungen nichtgefallen. Wie ist sein Name? Dillon! ist er etwa einer vonKönig Georgs Günstlingen?"

Er ist, was du, John, nicht bist, ein getreuer Untcrthangegen seinen König und Herr», nnd obwohl ein Eingeborener derrebellischen Kolonien, hat er dennoch mitten unter den Verderb-nissen nnd Versuchungen der Welt seine Tugend unbefleckt erhalten."

Ein Amerikaner! und der Freiheit des Menschengeschlechtesabtrünnig! Beim Himmel! ihm wäre besser, er würde mir niebegegnen, denn wen» mein Arm ihn erreicht, so soll die Weltein Beispiel erleben, wie ich Verrats, zu bestrafen weiß!"

Und hat denn die Welt nicht Beispiels genug an dir selbst?Selbst seht, da du wieder die Luft deiner Heimath cinatkmest,stehst du lauernd hinter den Nebeln deiner Gebnrtsinsel verborgen,und hast dich gegen den Frieden, gegen das Glück ihrer Bewoh-ner verschworen."

Ein stolzer, finsterer Blick heftigen Unmnths entfuhr demAuge des Lootsen, nnd seine eiserne Gestalt schien vor innererAufregung zu beben.

Wie! solch' niederträchtige, selbstsüchtige Verrätherei, die,wie es auch wirklich der Fall ist, ans Kosten von Millionen nurdie Vergrößerung einiger Wenigen beabsichtigtsie willst du mitder hehren Glut vergleichen, die einen Mann znm Schutze der hei-ligen Freiheit in den Kampf treibt! Ich könnte dir sagen, daßich für die gemeinsame Sache meiner Mitnnterthanen nnd Lands-leute in Waffen stehe, daß wir, obwohl durch einen Ocean getrennt,Loch nur ein einziges, blutsverwandtes Volk, nnd daß wir Kindereines Stammes sind, daß somit die Hand, welche die eineHälfte unterjocht, in gleichem Grade auch die andere bedrücktdoch ich verschmähe alle diese engherzigen Entschuldigungen. Ichbin auf diesem Erdenball geboren, nnd fordere mein Recht als