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— Ach, ich selbst weiß ja nicht einmal, ob ich nicht eine feierlichePflicht verletze, wenn ich deine Gegenwart nicht laut verkünde,damit das Land erfahre, daß sein unnatürlicher Sohn als einegefährliche Bürde sich in seinem eigenen Schooße gelagert hat."
Der Lootse drehte sich bei seiner Wanderung dnrch's Zimmerplötzlich nm, und schante seiner Freundin mit der Miene einesMannes, der sich vollkommen sicher fühlt, in das sprechende Auge.
„Und das will Alice Dnnscombc thnn?" fragte er mit sanfterStimme; „wäre dieß wohl jenem milden, cdelmnthigen Mädchenähnlich, wie ich es einst in meiner Jugend kannte? Doch nocheinmal laß mich wiederholen, diese Drohung würde mich nichteinschnchtern, selbst wenn du fähig wärest, sie zu vollfnhren. Ichhabe dir schon gesagt, nur ein Signal darf ich geben, nm eineMacht nm mich zu versammeln, welche die Hunde von Soldatennach allen vier Himmelsgegenden zerstreuen soll."
„Hast du auch deine Streitkräfte gehörig berechnet, John?"fragte Alice, ohne zu bemerken, wie sehr sie hiedurch ihre innigeTbeilnahme für seine Sicherheit verrieth. „Hast du auch daraufgerechnet, daß wahrscheinlich mit der Morgensonne Mr. Dillonmit einem Trupp Reiterei hier eintreffen wird? denn cs ist keinGeheimniß mehr in der Abtei, daß er abgcgangen ist, nm Ver-stärkung herbeiznholc» ?"
„Dillon!" rief der Lootse auffahrend; „wer ist er? und answelchen Verdacht hin sucht er diese Verstärkung eurer Wachen?"
„Nein, John, blicke mich nicht an, als ob du die Geheimnissemeines Herzens in diesen Angen lesen wolltest. Nicht ich habeihn zu diesem Schritte bewogen; nicht wahr, auch keinen Augen-blick kannst du glauben, daß ich dich je verrathen könnte? dochfort ist er, das ist nur zu gewiß; die Nacht flieht rasch dahin,und du solltest die günstige Stunde zu deiner eigenen Rettungbenützen."
„Fürchte nicht für mich, Alice;" versetzte der Lootse stolz und