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„Ist es Ihne» gefällig, Obrist Howard, jene drei Männer zuverhören, so können wir nns sogleich überzeugen, ob sie vielleichtzn jenen hochbegabten Lovtsen gehören?" fragte plötzlich ChristophDillon, den die verdrießliche Rolle, welche er spielte, gewaltigzn ärgern anfing, und der in seinem Grimme kaum für nöthighielt, den verächtlichen Blick, welcher der sanften Alice galt, znverbergen, während er fortfuhr; „Vielleicht glücken Misere Nach-forschungen so weit, daß wir eine vollständige Küstenkarte ent-werfen können, wodurch wir uns bei den Lords der Admiralitätsehr in Gunst setzen würden."
Dieser boshafte Angriff ans ihren harmlosen, sanftmüthigenGast, der doch so gar keine Veranlassung dazu gegeben hatte, jagteselbst Miß Howard die Röthe des Zorns ans die Wangen; sie standauf, und redete ihren Verwandten ans eine Weise an, die ebenso wenig mißverstanden als mißbilligt werden konnte.
„Wenn Mr. Dillon die Wünsche Obrist Howards, wie meineCousine sie schon ausgesprochen, erfüllen will, so wollen wirwenigstens nicht die Verantwortung ans nns laden, wenn jeneMänner, die wahrscheinlich weit eher unglücklich als strafbar sind,länger als nöthig in Verhaft gehalten werden."
Mit diesen Worten ging Cäcilie quer durch das Zimmer, undsetzte sich neben Alice Dnnscombe, mit der sie leise und in besänf-tigendem Tone zu sprechen begann. Dillon machte eine demüthige,abbittende Verbeugung, und nachdem er von Obrist Howard selbstvernommen, daß dieser den Gefangenen da, wo er eben saß, Gehörschenken wolle, entfernte er sich, um seinen Auftrag zn vollziehen.Ihm war diese Aendernng höchst erwünscht, und innerlich frohlockteer sogar darüber, denn so hatte er doch wieder eine Aussicht, nocheinmal mit jener stolzen Schönheit zusammenzutreffen, und dannvielleicht eher einige Fortschritte in ihrer Gunst zn machen, wonacher schon so lange, und allem Anschein nach vergeblich getrachtet hatte.
„Christoph ist doch ein recht braver, dienstfertiger, guter