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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
Entstehung
Seite
146
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menschlichen Natur znmnthen kann kein Mann, sage ich, derein Alter erreicht hat, welches ihn zn diesem Namen berechtigtkann je mit jenen Zerstörer» sich verbinden, die so gerne allesHeilige vernichten möchten jenen Gleichmachern, die denGroße» stürzen, nm den Kleinern zn erheben jenen Jakobinern,die die"

Nun, Sir, wenn Sie etwa um weitere Schimpfnamen verle-gen sind," fiel Katharina mit herausfordernder Kälte ein,sorufen Sie nur Herrn Christoph Dillon um seinen Beistand au;er wartet Ihres Rufes schon an der Thüre."

Erstaunt wandte sich Obrist Howard um, und vergaß seinezornigen Deklamationen bei dieser unerwarteten Botschaft. Inder That erblickte er das finstere Gesicht seines Vetters, der dieThürkliuke in der Hand hielt, und anscheinend eben so überraschtwar, sich selbst den Damen gegenüber zn sehen, als diese überseinen unerwarteten Besuch nur immer sein konnten.

Eilftes Kavitel.

Ich bitt' dich. Käthchen. laß uns der Seite treten, und ruhighier dem Ende des Streites zusehen.

Shakespeare.

An dem im vorigen Kapitel erzählten heftigen Wortwechselhatte Miß Howard, das bleiche Gesicht in die Svphakissen ge-drückt, nur als unwillige und betrübte Znhörerin Theil genommen.Jetzt-aber, da ein neuer, und, wie sie glaubte, unbefugter Ein-dringling in ihrem Gemache angekündigt wurde, behauptete sie dieganze Würde ihres Geschlechts, wenn auch mit etwas mehr Zu-rückhaltung, so doch mit nicht minderem Stolze, als ihre Cousinemöglicher Weise in diesem Falle entwickelt haben würde.

Welchem Umstande verdanken wir den unerwarteten Besuchdes Herrn Dillon?" Mit diese» Worten erhob sie sich von ihremSitze, und wandte sich fragend an den neu Eingetretenen.Sicher-lich muß er wissen, daß uns verboten ist, den Theil des Hauses,