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sich von dem Strome, der unsere unglücklichen Kolonien bald inden Abgrund des Verderbens stürzen wird, hinreisten lassen. Aberes gibt noch Andere auf jenem Schiffe, die nicht, wie er, dieEntschuldigung der Unwissenheit für sich haben. Da ist der Sohnmeines alten Bekannten, des Busenfreundes meines BrudersHeinrich, Cäcilicns Vater — der Sohn Hugo Griffiths, des Zer-schmetterers, wie wir ihn nannten. Als wilde Buben verließenjene Beiden die-Heimath, und traten zusammen an einem Tageam Bord einer Fregatte in Sr. Majestät Dienste. Der armeHeinrich errang sich die Commodoresfiagge für seine treuen Dienste,Hugo starb als Kommandant einer Fregatte. Sein Sohn ist amBord des väterlichen Schiffes anfgewachsen, und lernte in demköniglichen Dienst die Waffen gegen seinen Herrn und König keh-ren. — Es lag etwas Empörendes und Unnatürliches in diesemUmstand, Miß Alice; es ist nicht anders, als ob der Sohn gegenden eigenen Vater den mörderische» Schlag führte. Gerade solcheMänner, wie dieser, mit ihrem Washington an der Spitze — siesind cs, durch deren Unterstützung die Rebellion so frech ihr Hauptz» erheben vermochte."
„Allerdings sind es Männer, und zwar solche, Sir, die nochnie Britanniens Sklavcnlivree getragen," antwortete Katharinastolz. „Ihre Namen sind in Amerika eben so hoch geehrt undgeliebt, als nur je einer war, dessen England sich rühmen durste.Ja, ja, Sir, glauben Sie nur, jene Männer würden mit Freudenden tapfersten Offizieren der brittischen Flotte die Spitze bieten."
„Ich streite nicht gegen Ihre irregeleitete Vernunft," entgeg-nete Obrist Howard nnd erhob sich mit kalter Höflichkeit. „Einejunge Dame, welche solche Rebellen mit andern tapfer» Männernzu vergleichen wagt, die voll Treue für ihren angestammtenFürsten sich in den Kampf stürzen, muß sich gefallen lassen, füreine Irregeleitete zu gelten. Kein Mann — ich spreche hier nichtvon Frauen, denen man freilich nicht diese tiefe Kcnntniß derDer Lcwtse. 10