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Glanz mit dem Gefieder des Naben wetteiferten, hatten ihre Ban-den gesprengt, nnd fielen in reicher Fülle über ihre Schalter herab,bis sie endlich in dunkeln Wellen, wie schimmernde Seide, aufdem reichen Damaste des Sopha's ruhten. Ein zartes Händchen,das über seine eigene nackte Schönheit zu erröthen schien, stütztedas Haupt, das ans der Fülle seiner schwarzen Lecken wie derreichste Alabaster aus dem dunkelsten Ebenholze hervorschante.Unter der dnnkeln Lockenpracht, die ihre Scheitel bedeckte, erblickteman eine kleine, mackellose Stirne, deren blendendes Weist durchzwei leichte, zartgeschwnngene Bogen, wie die Kunst sie nichtschöner und reiner hätte zeichnen können, noch mehr hervorgehobenwurde. Die gesenkten Augenlider bedeckten die Angen mit ihre»langen Seidenwimpern, die ans den Boden geheftet waren, als obihre Herrin in trüben Träumereien versunken wäre. Die übrigenZüge der Dame waren von einer Schönheit, wie sie am aller-schwersten zu beschreiben ist: denn ohne im Einzelnen weder durch-aus regelmäßig, noch vollkommen zu sein, bildeten sie in ihrerVereinigung dennoch ein völlig harmonisches Ganzes, das rechtwohl für das ausgesuchteste Bild weiblicher Zartheit nnd Lieb-lichkeit genommen werden konnte. Sanfte Röthe mochte wohlihre zarten Wangen bedeckt haben, doch wechselte dieselbe mit je-dem neuen Athcmznge, und schien, selbst während sie in ruhigemNachsinnen dalag, bald vcrrätherisch sich bis in die brennendenSchläfe hinanfznstehlen, bald wieder einer fast erschreckenden BläffePlatz zu machen. Ihre Gestalt mochte, während sie sich in dieEcke zurücklehnte, das mittlere, weibliche Maas; wohl noch über-schreiten: ihre Formen waren eher zart als voll, obgleich ihr klei-ner Fast, der auf dem Damastkissen vor ihr ruhte, so schön gerun-dete Umrisse zeigte, daß Jede ihres Geschlechts sie darum hättebeneiden können.
„O, ich verstehe mich jetzt darauf, trotz dem besten Signal-offizier beim Lord Oberadmiral des Königreichs!" rief das am