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gepolsterten Sitzen vollendeten die Ausstattung des Zimmers, dasim Ganzen ein Bild von Behaglichkeit abgeben konnte, ans demdie Welt mit ihren erkälteten Sorgen hermetisch ausgeschlossenzu sein schien.
Die Tafel stand in der Mitte des Zimmers, und an ihr saßendrei Herren bei dem heiteren Genüsse der gewöhnlichen Abend-mahlzeit. Bereits war das Tischtuch abgenommen und die Flaschemachte langsam die Runde, als ob die Gäste, die ihr nicht allzusparsam znsprachen, recht wohl wußten, daß es ihnen weder anMnße noch an Gelegenheit fehlen würde, sich diesem Genüssemit aller Berechnung und vollkommen nach ihrem Belieben hin-zugeben.
An dem einen Ende der Tafel saß ein ältlicher Mann, der alledie kleinen Pflichten der Artigkeit, welche dem Wirthe gegen denGast obliegen, mit solcher Höflichkeit verrichtete, daß auch diebeiden Andern sich hier völlig zu Hause und ganz in ihrer Bequem-lichkeit fühlten. Dieser Herr war schon etwas vorgerückt in Jah-ren, doch zeigte seine aufrechte Haltung, die Beweglichkeit seinesWesens und seine stäte Hand, daß er von den gewöhnlichen Ge-brechlichkeiten des Alters noch immer frei war. Seinem Anzügenach gehörte er zu jener Klaffe von Männern, welche der Modeihres Zeitalters sich hartnäckig widersetzen, und dafür der einer frühe-ren Periode huldigen, sei es nun ans Abneigung gegen alle schnel-len Aendernngen, oder ans Anhänglichkeit an die Erinnerungeneiner Zeit, welche ihnen durch Gefühle wie Begebenheiten heiliggeworden, die der kühlere Abend ihrer Tage weder frisch erweckennoch auch ersehen kann. Der Winter des Lebens mochte vielleichtseine dünne Locken mit frostigem Reife überkleidet haben; doch dieKunst hatte sich bemüht, die Verheerungen der Zeit mit der ängst-lichsten Sorgfalt zu verbergen; der kunstreich anfgestrcnte Puderbedeckte nicht nur diejenigen Stellen, wo wirklich noch Haarestanden, sondern auch solche, wo die Natur ursprünglich welches