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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
Entstehung
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welche von dem Flusse Carron, an dessen Ufern sie zuerst gegossenwurde, ihren Namen empfing, mannigfache Veränderungen undVerbesserungen erhalten, bis ihre Anwendung für Schiffe voneiner gewissen Größe allgemein in Gebrauch kam. Statt dieserKarronaden zeigte der Ariel eine Batterie von sechs kleinen eher-nen Kanonen, deren finstere Mündungen von dem Seewasser, dasso oft harmlos über diese Werkzeuge der Zerstörung hercinbrach,vollkommen geschwärzt waren. In der Mitte des Schiffs sah manzwischen beiden Masten eine Kanone von demselben Metall, aberdoppelt so lang als die übrigen, ans einer Laffettc von ganz neuerund eigcnthümlicher Konstruktion, so daß sie nach allen Richtun-gen gedreht, und also in de» meisten Fällen, wo der Seekriegdie Anwendung des Geschützes nöthig macht, mit Vortheil ver-wendet werden konnte.

Der Lootse musterte dieses Geschütz mit scharfem Blick, undbetrachtete dann mit sichtlichem Wohlgefallen das wohlgeordneteVerdeck, das zierlich znsammcngefügte Takclwerk und die kühnenGesichter der jungen Schiffsmannschaft. Ganz gegen seine frühereGewohnheit, wie er sic während der kurzen Zeit ihres Zusammen-seins an den Tag gelegt hatte, äußerte er laut und sreimüthigseinen Beifall.

Ihr habt da ein tüchtiges Boot, Mr. Barnstable," spracher,und dazu eine rüstig anssehende muntere Bemannung. Ihrversprecht in Zeiten der Noth gute Dienste zu leisten, Sir, unddie Stunde dazu mag wohl nicht mehr allzu ferne sein."

Je eher, je lieber," crwicderte der sorglose Seemann.Ichhabe, seit wir Brest verlassen, noch keine Gelegenheit gehabt,meine Kanonen ansznschleime», obgleich wir im Kanal mehrerenfeindlichen Kuttern begegneten, mit denen meine Bullenbeißer garzu gern ein Wörtlein gesprochen hätten. Mr. Griffith wird Euchsagen, Herr Lootse, daß meine Sechspsünder bei Gelegenheit fastebenso laut drein brüllen können,wie dieAchtzchnpfündcrderFregattc."