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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
Entstehung
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Neugier hinter ihn komme, ich wette, was du willst, in einerStunde will ich's ans ihm heraus haben."

Das möchte ich doch bezweifeln!" erwicderte Griffith lachend;denn da wurde es heißen ,ein Diamant reibt sich an einemandern'; du wirst ihn eben so fein und listig im Ausweichenfinden, als du selbst nur immer iu deinen Kreuz- und Quer-angriffen sein kannst."

Auf jeden Fall bietet er nns noch heute eine Möglichkeitdazu; ich denke, du weißst, daß er mich nur darum rufe» ließ,weil er mit seinen Offizieren einen Kriegsrath in höchst wichtigenAngelegenheiten halten will."

Davon wußte ich nichts," antwortete Griffith und hefteteseine Augen scharf auf den Sprechenden;was mag er zu bc-rathen haben?"

Na, das mußt du deinen Lootsen fragen; denn selbst wäh-rend er mit mir sprach, wendete sich der alte Mann alle Augen-blicke nach dem Unbekannten und schaute ihn an, als ob er vonihm das Signal erwarte, wie er zu steuern habe."

Ucber diesem Manne und seinem Verhältnis; zu uns schwebtallerdings ein Geheimnis;, das ich bis jept noch nicht zu ergrün-den vermochte," antwortete Grisfith.Doch ich höre Manualnach mir fragen; man erwartet uns wahrscheinlich in der Kajüte.Vergiß nicht, ehe du das Schiff vcrläßst, mich jedenfalls noch zu-vor zu sprechen."

Nein, nein, mein theurer Junge; »ach der öffentlichen haltenwir alsbald eine zweite, aber geheime Berathung."

Die beiden jungen Männer erhoben sich; Griffith warf denMorgcnüberrock ab, in welchem er in der Früh auf dem Deck erschienenwar, und kleidete sich in einen mehr dienstgcmäßen Anzug. DenDegen nachlässig unter den Arm nehmend, gingen Beide zusammenden schon beschriebenen Weg nach der Schanze, wo sie unter Beobach-tung der vorgeschriebenen Ceremonien in die Hanptkajüte eintraten.