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nach dem offenen Briefe, der für ihn zur Durchsicht ans de» Tischgelegt worden mar. Der Leser wird bereits crrathen haben, das; dieHandschrift von einem weiblichen Wesen herrührte nnd jene Mit-theilnng enthielt, welche Barnstablc von seiner Verlobte» an der Küsteerhalten hatte. Der Inhalt des Schreibens kantete folgendermaßen:
„In der Hoffnung, das; die Vorsehung mich irgendwo dir cnt-gegenführe» nnd mich wenigstens in Stand sehen werde, dir diesenBericht zukommen zu lassen, habe ich eine kurze Beschreibung vonmeiner nnd Cäeilie Howards Lage entworfen; nicht sowohl umdich und Griffith zu irgend einem raschen oder unüberlegten Un-ternehmen zu drängen, sondern vielmehr, damit ihr euch Beidehübsch uiedersehe» und dann nach reiflicher Berathung beschließenmöget, was zu unserer Erlösung dienlich sein könnte.
„Ihr könnt jetzt den Charakter des Obristen Howard genug-sam kennen gelernt haben und nicht länger erwarten, daß er je-mals zu der Verbindung seiner Nichte mit einem Rebellen seineZustimmung ertheileu werde. Bereits hat er seiner Loyalität, wieer's nennt (ich freilich flüstere Cäcilien beständig zu, daß dies; ge-rade der wahre Vcrrath sei) — nicht nur sein Vaterland, sonder»auch einen nicht unbedeutenden Theil seines Vermögens zum Opfergebracht. In der Aufrichtigkeit meines Herzens (du kennst ja dieseAufrichtigkeit nur zu gut, Barnstable!) gestand ich ihm, nachdemGriffithS toller Versuch, Cäcilien ans Karolina zu entführen,mißlungen war — das; ich so thöricht gewesen, und mich ein kleinwenig mit jenem zweiten Offizier verlobt habe, der den jungenSeemann bei seinen verrätherischcn Besuchen auf unserer Pflanzungbegleitet hatte. Mein Gott, ich denke doch oft, es wäre für unsAlle besser gewesen, wenn euer Schiff niemals in den Fluß ver-schlagen worden wäre, oder wenn Griffith wenigstens, nachdemdies; einmal geschehen, keinen Versuch gemacht hätte, die Bekannt-schaft mit meiner Cousine zu erneuern. — Der Obrist empfing dieNachricht ganz wie ein Vormund, wenn er die Kunde erhält, daß