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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
Entstehung
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Wüthend drehte sich der junge Mann nach dem kühnen Fremd-ling nm, der so der Disciplin ans seinem Schiffe Trotz bot:

Wer wagt es, meine Befehle zn widerrufen?" so fragte erzornig;ist's nicht genug, das; Ihr das Schiff in Gefahr stürzt,wollt Ihr Euch auch noch einmischen, um es nicht entkommen zulassen? Noch ein Wort und-"

Still, Mr. Griffith!" fiel sein Kapital; ein und streckte dasgraue Haupt hinter dem Takelwerk hervor; seine weißen Lockenflatterten im Wind, und die Miene schreckenvoller Besorgniß, welchedas Licht seiner Laterne sehen ließ, schien sich bis zur Wildheitsteigern zn wollen; gebt das Sprachrohr an Mr. Gray ab; erallein kann uns retten."

Unmnthig warf Griffith das Sprachrohr aufs Verdeck undwandte sich stolz ab, indem er in bitterem Verdrösse vor sichhinmurmelte:

Sv ist denn wirklich Alles verloren, und damit anel; die thv-ricbte Hoffnung, mit der ich diese Küste besuchte."

Dock jetzt war keine Zeit zur Antwort; das Schiff war pfeil-schnell in dem Wind dahin geschossen, und da die Anstrengungender Matrosen durch die widersprechenden Befehle, die ergangenwaren, gehemmt wurden,'fiel es allmählig von seinem Kurs ab,und in wenigen Sekunden waren alle seine Segel backgelegt.

Ehe jedoch die Mannschaft ihre wirkliche Lage erkannte, hatteder Lootse das Sprachrohr an den Mund gesetzt, und donnerte seineBefehle mit einer Stimme, die selbst das Toben des Orkans über-tönte. Jeder Befehl wurde deutlich und mit einer Genauigkeitgegeben, welche den Sprecher als einen Meister seiner Kunst dar-stellte. Das Steuer wurde angehalten, die Topraacn schwangensich schwerfällig gegen den Wind; das Schiff drehte sich baldwirbelnd ans der Hieling") und steuerte rückwärts.

Griffith war ein zn erfahrener Seemann, um nicht einznsehen,

') NntcrthcN des Kiris.

D. U,