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drang der Helle Rnf des Lothmanns: .Sieben Faden' durch denStnrm über das Deck, nnd schien vom Winde getragen, gleichder warnenden Stimme eines Wassergeistes, an der Leeseite znersterben.
„Gut," antwortete ruhig der Lootse; „werft noch einmal ans."
„Fünf nnd ein halb," hörte man wieder nach kurzer Panse.
„Sie rennt ans! Sie bleibt sitzen!" rief Griffith; „haltet sietiefer, um Gotteswillen."
„Ach, Ihr habt jetzt blos das Schiff bereit zn halten," cntgeg-nete der Lootse mit jener unerschütterlichen Ruhe, welche in kri-tischen Momenten am meisten erschreckt, weil sie die höchste Fas-sung und Besorgnis; zugleich zn bezeichnen scheint.
Dem dritten Rufe: .vier Faden' folgte die augenblicklicheWeisung des Fremden, ,zn wenden'.
Griffith schien mit dem Lootsen an Ruhe zn wetteifern, währender die zur Ausführung des Manövers nöthigcn Befehle crtheilte.^ Das Schiff erhob sich langsam ans der schiefen Lage, in welcheder Sturm es niedergewvrfen hatte, die Segel sctzlngcn mit einerHeftigkeit an die Masten, als wollten sie mit Gewalt ihre Ban-den sprengen, während das Schiff die Wogen durchbrach; da. plötzlich hörte man vom Vorderkastell die wohlbekannte Stimmedes Bootsmanns:
„Riffe! Riffe! gerade vor uns!"
Noch schien dieser Schreckensrnf um das Schiff zn tönen, alsman schon eine zweite Stimme vernahm:
„Riffe an der Leeseite!"
„Wir sind in einem Kessel von Klippen, Mr. Gray," ries derKommandant. „Wir haben keinen Weg mehr; vielleicht kann einAnker uns noch halten."
„Werft den Buganker!" rief Griffith durch sein Sprachrohr.
„Halt, halt!" schrie der Lootse mit einer Stimme, das; Alle,die sie hörten, vor Schrecken zitterten; „laßt Alles gehen!"