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„ha! wie wacker! die Treffliche hat eben so viel Widerwillen gegendas Festland, als mir je ein Fisch haben kann, der im Salzwasserschwimmt. Wir haben jetzt doch ein bischen Wind da oben!"
„Was wir sparen, ist nnr sein letzter, ersterbender Hauch!" fielder Lootse mit leiser, milder Stimme, aber so rasch und plötzlichein, daß Griffith, neben dem sich diese Worte so unerwartet hörenließen, heftig znsammenfuhr. — „Alles laßt uns jetzt vergessen,junger Mann, nnr nicht das Eine — daß Vieler Leben heute Nachtvon Euren Anstrengungen und meiner Erfahrung abhängt."
„Wenn Ihr auch nnr halb so fähig seid, letztere zu zeigen,als ich den Willen habe, die erstercn nicht zu scheuen, so wird esum uns Alle gut stehen," antwortete der Lieutenant eben so kaltund ruhig, wie der Lootse. „Was auch immer Eure Gefühlesein mögen, Sir, so bedenket wohl, das wir uns an Feindesküstebefinden, die wir wahrhaftig nicht so sehr lieben, daß wir unsereGebeine darauf niederznlegen wünschten."
Mit dieser kurzen Erörterung trennten sie sich, denn die Fre-gatte erforderte jetzt die fortwährende, ernste Aufmerksamkeit desLieutenants auf alle ihre Bewegungen.
Die Freude des Schiffsvvlks über den raschen Gang desSchiffs war von kurzer Dauer, denn der Landwind, der nurdessen Bewegungen abgewartet zu haben schien, trieb die Fregatteungefähr eine Vicrtelmeile seewärts, flatterte dann schwächerundimmer schwächer unter dem leichteren Scgelwerk, und hörte zu-letzt ganz auf. Der Qnarticrmeister, der das Steuer zu überwa-chen hatte, meldete bald darauf, daß er das Schiff nicht längerin seiner Gewalt habe, da es bereits aufgehört, dem Steuerruderzu gehorchen. Griffith theilte diese unangenehme Nachricht un-verzüglich dem Kommandanten mit, und deutete dabei ans dieabermalige Nvthweudigkeit hin, einen Anker auszuwerfen.
„Ich verweise Euch gänzlich an Mr. Gray," antwortete derKapitän; „er ist derLootse, und aufihm beruht dieRettungdesSchiffs."