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Griffith hatte sich zurückgezogen, um die eifrige» Fragen sei-ner Kameraden zn beantworten, und so hatte Keiner von denOffizieren diese kurze Unterredung mit augehört. Doch konnteman bald bemerken, wie der Kommandant seinen Jrrthnm er-kannte, und herzlich froh war, daß sein Lieutenant den rechtenMann an Bord gebracht hatte — denn noch manche Minute fuh-ren die Beiden fort, in ernstem Gespräch vertieft auf dem Hin-terdeck auf und ab zn gehen.
Da Griffith mir wenig mitzutheilen hatte, war die Neugierdeseiner Zuhörer bald befriedigt, und Aller Auge» richteten sich aufden geheimnißoollen Lootsen, welcher sie nun ans einer Lage hcr-ausfiihren sollte, in der sie schon jetzt auf allen Seiten von Ge-fahren umringt waren, Gefahren, die mit jedem folgenden Mo-mente nicht nur dem äußern Anscheine nach wuchsen, sonder» inWirklichkeit zn einer beunruhigenden Höhe anznsteigen begannen.
Viertes Kapitel.
-seht die Leinensegel,
Die unsichtbare Winde leise heben:Durch die gefurchte See die grossen KieleDen Fluten trotzend ziehen.
Heinrich V. (Nebers. v. Schlegel.)
dem Stande des Wetters zeigten sich, wie der Leser be-reits gehört hat, so drohende Symptome, daß wohl in der Brustjedes Seemanns ernste Besorgnisse vor einem nahenden Unheilaufsteigen konnten. Außerhalb des Schattens, de» die Felsen amUfer über die See hercinwarfen, erschien die Nacht nicht so dun-kel, daß man einzelne Gegenstände nicht auf geringe Entfernunghätte erkennen können; am östlichen Horizont zeigte sich sogarein höchst gefährlicher Lichtstreifen über dem Rande des düsterenGewässers, und hob die schwellenden Umrisse der steigenden Mee-reswogen mitjcdem Augenblicke schärfer, und darum auch bennrnhi-gender hervor. Ueber dem Schiffe jagten dunkle, schwere Wolken