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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
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trosen das Rudern ein, und zu dem Wallfischbvot gewendet, fuhrder Sprechende fort:

Ihr werdet auf Eurem Schoouer augenblicklich die Ankerlichten, Kapitän Barnstable, und ohne den mindesten Verzug dieoffene See zu gewinnen suchen. Haltet Euch wohl von jener nörd-lichen Landspitze entfernt, und fahrt so nahe an uns vorüber, daßIhr das Anrufen noch Horen könnt."

Nun, das ist allerdings eine deutliche Weisung, und cs wäreauch gut darnach zu segeln, Herr Lvotse," entgegnete Barnstable;wer aber wird die Verantwortung bei Kapitän Mnnson auf sichnehmen, wenn ich ohne seinen Befehl anfbrcche? Ich habe esSchwarz auf Weiß, daß ich den Ariel auf diesen Federpfühl nieder-betten soll, und muß wenigstens ein Signal oder einen mündlichenBefehl von einem meiner Vorgesetzten dazu haben, ehe mein Kieleine andere Woge durchschneidet. Zudem wird der Weg aus derBai hinaus für uns wohl eben so schwer zu finden sein, als erim Hereinkommen gewesen, und damals hatte ich erst nochTageslicht und Eure geschriebenen Weisungen, nach denen ichsteuern konnte."

Wollt Ihr denn liegen bleiben, bis Ihr in dieser fürchter-lichen Nacht zu Grunde geht?" fragte ernst der Lootsc.ZweiStunden noch, und da, wo Euer Schiff jetzt so ruhig vor Ankerliegt, herrscht wilder Sturm und tobender Wellenstnrz."

Das ist auf's Haar auch meine Meinung. Doch gehe ichauch unter,.so geschieht's ans erhaltene Ordre; folge ich dagegenEurer Weisung, und es springt mir auch nur eine Planke ansdes Schooners Rippen, so gibt dieß ein Leck, durch das Meutereieben so gut, wie Sccwasser eindringen wird. Ueberhanpt, woherweiß ich denn, ob unser Kommandant selbst nicht einen andernoder gar zwei Lootsen »öthig haben wird?" ,

Das ist Philosophie," brummte der Scijalnppenführer aufdem Wallfischboote mit kaum hörbarer Stimme;bei all' dem