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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
Entstehung
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Ich hoffe doch, Ihr habt den Rechten anfgefnnden, dennschlimm wäre cs, wenn wir gar noch umsonst uns dieser Gefahransgesetzt hätten."

Ja, ja, ich habe allerdings den Rechten getroffen, »nd auchiiberdicß Einen, der eigentlich Keiner war," cntgegnetc Barnstableetwas gereizt;doch du hast den Knaben bei dir, Griffithfrage den, was seine jungen Augen gesehen haben."

Soll ich's sagen?" rief der junge Kadett lachend;nun, ichsah einen kleinen Schooner unter falscher Flagge, wie er ein statt-liches Linienschiff in scharfer Jagd überholte; ich sah einen maro-direnden Seeräuber, der meinem Väschen so ähnlich war"

Still, Schwätzer!" rief Barnstable mit einer Donnerstimme;willst dn nicht gar noch in einer Zeit, wie diese, die beiden Bootedurch deinen kindischen Unsinn anfhalten? Fort in die Schaluppe,Sir, und wenn Mr. Griffith Eure thörichten Vermnthnngen an-hören mag, so gebt sie ihm preis, ganz nach Belieben."

Leichten Schrittes stieg der Knabe ans dem Wallfischboot indie Schaluppe, wohin der Lootse ihm bereits vorangegangenwar. Ohne seinen Verdruß zu verbergen, warf sich der Kadettan Griffiths Seite nieder und finsterte leise:

Und das wird wohl nicht lange dauern, denk' ich, wennMr. Griffith an Englands Küste noch eben so denkt und fühlt,wie er zu Hans gethan."

Ein stummer Händedruck war die einzige Antwort des jungenLieutenants, der, nachdem er Barnstable'» Abschiedsgrnß crwie-dert, seinen Leuten sofort »ach der Fregatte zu rudern befahl.

Schon hatten sich die Boote getrennt, und das Plätschern derRuder wurde bereits vernommen, als sich zum ersten Male desLootsen ernste Stimme vernehmen ließ.

Halt, halt," ertönte sein Ruf,streicht die Riemen, ichbefehl's euch!"

Bei dem Klang dieser befehlenden Stimme stellten die Ma-