des Himmels begleitet gewesen. Ihr Bruder über war in seinealte Schwächen znrückgcfallcn, nnv starb, noch che das Jahr1812 zn Ende ging. Dorothea war zu ihren Verwandten inMassachusetts zurückgekebrt, nnd erfreute sich, da ein Oheim sie inseinem letzten Willen bedacht hatte, eines behaglichen Alters.
Der Blenenjäger hatte in jenem Kriege zum Schwert gegrif-fen nnd einige heiße Gefechte an den Ufern des Niagara mitgc-kämpst. Sobald aber der Friede abgeschlossen war, kehrte er inseine thcncre „Lichtungen" zurück, wo er blieb und, wie man sichausdrückt, „mit dem Lande gedieh". — Er ist jetzt, was man inMichigan einen reichen Mann nennt. Er hat eine Menge Land,nnd zwar gutes Land, eine schöne Wohnung nnd keine Schulde».Er kommt seine» Verpflichtungen gegen einen östlichen Mann ebensogewissenhaft nach, wie denen, welche ihm in der Provinz obliegen,und betrachtet die Vereinigten Staaten, nnd nicht Michigan, alssein Vaterland.
Dieß Alles waren lobenswerthe Züge, und wir freuten uns,daß ein Mann sich ihrer rühmen konnte, welcher unsere Achtungbereits in so hohem Grade besaß. Detroit zeigte sich uns als eineschöne, blühende Stadt, deren Bevölkerung sich bereits auf zwan-zigtausend Seelen beläuft. Die Ufer der schönen Enge, an welcherdiese Stadt liegt, und die in Folge einer seltsamen Verschmelzungvon Bedeutungen und Spraäwn gewöhnlich „Dvli'iril riv<>n" ge-nannt wird, wimmelten von thätigen, kräftigen Menschen, nndwir wüßten kaum, wohin wir nnS wenden sollten, um eine freund-lichere Landschaft zu finden, als die war, welche sich unserenBlicken darbot, als wir an der Insel Bobolo <I1oi5 dlunv), beiMalden, vorüber kamen. Sie glich vollkommen einem Miniatur-Gemälde von Konstantinopel, ohne dessen morgcnländischc Eigen-thümlichkeitcn.
Zu Detroit begann unsere Ucberraschnng über die Fortschritteder westlichen Eivilisation. Zur Zeit unserer Erzählung war, dieDer Bienciiümcr. Z7