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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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der zu senken, als die Canoe's in den Fluß cinliefcn. Zum Glückefür die Flüchtlinge irarcn die Ufer dicht bewaldet und der Flußvon großer Breite, fast einem See ähnlich, und cs war kaum zubesorgen, daß sie gesehen würden, bevor sie sich der Mündungnäherten, und auch hier konnte der wilde Reis und das Geröhrwirksamen Schutz bieten.

Es war aber jetzt kein Rückschritt mehr möglich, und nachdemman eine Strecke weiter gerudert war, um sich dem Bereiche derSpäher zu entziehen, welche der Stelle, wo die Flüchtlinge zuletztgesehen worden, zucilen konnten, traten die Eanoe's dicht zusam-men, und man ließ sie vor einer leichten Kühlte abtreiben, so daßsie die Mündung nicht eher erreichten, als bis die Schatten derNacht Alles um sie verhüllten.

Alles schien so ruhig, die Einsamkeit so tief, ihr Vorrücken sostill und ununterbrochen, daß in jeder Brust das Vertrauen wiederrege ward, und selbst der Biencnjäger sich der Hoffnung, dem Feindezu entschlüpfen, hinzngeben begann.

Es entspann sich jetzt eine Unterhaltung, in welcher Peter ge-fragt wurde, wie er die Zeit seiner Abwesenheit, welche, nebenherbemerkt, le Bourdon so sehr beunruhigte, verwendet habe. Wennsich der Häuptling ganz deutlich erklärt hätte, würde man erfah-ren haben, daß der Gedanke an den Tod des Sohnes Gottes, andes Missionärs Gebet für seine Feinde und an die erhabenen Leh-ren, weiche mit einer solchen Religion in Verbindung standen, wäh-rend der vollen Hälfte dieser Zeit seinen Geist beschäftigt hatte.Peter konnte allerdings in eine tiefere Ergründnng dieser Vor-würfe nicht eingchen, auch waren seine Begriffe nicht sehr klarundrechtgläubig", aber sein Streben war redlich, und dieGefühle, welche in ihm rege wurden, waren die des wahrhaft from-men Christen.

Peter enthielt sich jedoch, dieser inneren Bewegungen zu ge-denken, und beschränkte sich aus die Mittheilnng des äußerlichen