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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
Entstehung
Seite
540
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Fahrt flußabwärts und bei Hellem Tage hieß sich fast dem Löwenin den Rachen werfen.

Sodann war le Bourdon wegen Peter's durchaus nicht ganzberuhigt. Sein plötzliches Erscheinen, die eilige und nichts wenigerals klare Mittheilung, welche er von Margaret erhalten hatte, undder höchst auffallende Vorschlag trugen viel dazu bei, frühere Zwei-fel wieder rege zu machen, und ihn gegen die Befolgung des Ra-thes zu stimmen.

Ueber Eines aber konnte kein Zweifel obwalten: ihr jetzigerAufenthalt war kein Geheimniß mehr, denn Margaret hatte miteigenen Augen die zwei jungen Indianer gesehen, und man konnteerwarten, daß alsbald Nachforschungen angestellt wurden. Unterallen diesen Umständen blieb unscrm Helden Nichts übrig, als sichden wiederholten Bitten seines besorgten Weibes zu fügen, undAlle bestiegen die Canoc's.

Mir gefällt dieser Schritt nur halb, Peter," sagte le Bour-don, als er seine leichte Barke den Bach entlang gleiten ließ, dersie in den Fluß führen sollte.Ich hoffe, er leitet zu einem bessernZiele, als es das Aussehen hat, und wir bleiben den Händenunserer Feinde fern. Bedenkt, Häuptling, es ist noch Heller Tag,und drei bis vier Meilen weiter unten wimmelt es von rothenMännern."

Ja, das wissen. Aber müssen fort. Indianer bald zuviel hier.Ja, müssen gehen. Bourdon, warum Ihr jetzt die Bienen nichtfragen, was am besten zu thun? Gute Zeit jetzt, Bienen zu fra-gen, was er wissen wollen."

Der Bienenjägcr gab keine Antwort, sein hübsches Weib abererhob unwillkürlich die Hand, als wollte sie dem Indianer unter-sagen, weiter zu sprechen. Peter war ein wenig verlegen, denn bisjetzt begriff er nicht, daß der Glaube an Zauberei sich mit denLehren der christlichen Religion nicht vertrüge. War er in seinerUnwissenheit vielleicht schlimmer daran, als die Klügsten unserer