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strebt nicht mehr nach Bourdon's Scalp," sagte Margaret hastig..„Nun er mein Gatte ist, ist er Euer Sohn."
„Das gut vielleicht," antwortete der Indianer, „aber dasnicht der Grund sein, Blüthc. Ihr auch recht haben. Nicht mehrhaben wollen Bourdon Scalp. Das wahr. Aber gar nicht mehrhaben wollen ein Scalp. Herz werden sanft — nicht mehr hartjetzt."
„Ich wollte, ich könnte Euch sagen, Peter, wie sehr ich michfreue, dieß zu hören. Ich habe meinetwegen nie etwas von Euchgefürchtet, aber ich muß Euch gestehen, daß ich zuweilen fürchtete,die vielen grausamen Geschichten, welche man von Eurem Haß ge-gen unsere Farbe erzählte, möchten nicht ganz aus der Lust ge-griffen sein. Jetzt höre ich von Euch, daß Ihr des weißen MenschenFreund seid, und daß Ihr ihm nicht ferner schaden wollt. Dießsind gesegnete Worte, Peter, und ich danke Gott durch seinenheiligen Sohn aus tiefster Seele, daß ich cs erlebt habe, sie zuhören."
„Der Sohn machen mich so fühlen, Blüthe," erwiederte derIndianer sehr ernst. „Ja, grad so. Mein Herz sehr hart, bisMedizin-Priester sagen, die Ueberlicferung von Sohn des großenGeist — wie er sterben für alle Stamm und Nationen, und bittensein Vater, zu thuu Gutes denen, die sein Leben nehmen. Daswundervolle Ueberlieferung, Blüthe. Klingen wie Zannköniggcsangin mein Ohr — süßer als Spottdrossel, wenn er am schönstensingen. Ja, das wundervoll. Er auch wahr, denn Medizin-Priester bitten sein Manitou, zu segnen Indianer, als Indianergrad sein Tomahawk heben, ihm Leben zu nehmen. Ich selbst dassehen und hören. Alles wundervoll, sehr wundervoll."
„Es war der Geist Gottes, welcher den guten Pastor Amenin den Stand gesetzt hat, dieß zu thun, Peter, und der Geist Got-tes ist es, der Euch die Erhabenheit einer solchen Handlung ein-fehen und fühlen lehrt. Ohne den Beistand dieses Geistes sind wir