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deckt und die Nacht dunkel. Die Ufer des Flusses waren hierso umwaldet, daß man kaum fürchten durfte, entdeckt zu wer-den. Die Tragstellen und Flußschnellen verursachten am meistenAufenthalt, wie dieß auch in der vorigen Nacht der Fall ge-wesen.
Zum Glücke war le Bourdon durch seine vielen Reisen flußaufund flußab mit dem Wege so bekannt, daß er auf seinen Windun-gen einen ganz erträglichen Lootsen abgeben konnte. Er übernahmdie Leitung, und gegen Mitternacht waren die Hauptschwierigkeitendieser Nachtrcise überwunden.
Als der Tag heraunahte, bezeichnte Taubenflügel einen neuenFlußarm, welcher wieder iu einen Moorgrund führte, wo die Ge-sellschaft für den kommenden Tag eine Zuflucht fand. Auf dieseWeise verflossen vier Nächte auf dem Kalamazoo, und eben so vieleTage in den Moorgründen, ohne daß die Gesellschaft entdeckt wordenwäre.
Der Chippewa hatte Zeit und Entfernungen sehr gut berechnet.Jeden Morgen erreichte man zur gehörigen Stunde eine sichereStelle, und jeden Abend war, sobald die Dunkelheit cinbrach, Alleszur Abfahrt fertig.
Auf diese Weise waren die Flüchtlinge so weit flußabwärtsgekommen, daß sie nun ohne große Anstrengung in wenigenStunden die Mündung des Flusses erreichen konnten. Diegrößte Vorsicht war jetzt nöthig, denn im Lause der letzten Nachthatte man an mehreren Punkten Spuren von anwesenden In-dianern bemerkt. Bei einer Gelegenheit war die Gesellschaft sonahe daran, entdeckt zu werden, daß wir dieses Vorfalls erwähnenmüssen.
An einer Stelle, wo der Kalamazoo durch einen ungewöhnlichdichten Wald floß, hörte Taubenflügel an dem Flusse, vor ihm,Stimmen. Ein Indianer rief einem andern zu und bat, ihn ineinem Canoe über das Wasser zu fahren.