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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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durch das Pallisadcnthor brach und die Thüre der in Flammenstehenden, bereits dachlosen Hütte sprengte.

Hier trat Peter zurück, denn er wollte bei einem solchen Auf-tritte nicht nnthätig scheinen, aber auch nichts thun, das ein em-pfindlich zartes Gewissen verdammen mußte. Er wußte, daß keinmenschliches Wesen dort zu retten wäre, und an den wenigen Ge-räthschaften, die eine Beute der Flammen wurden, konnte nichtviel liegen. Er hielt sich daher von der Schaar fern, bisman sich überzeugte, der Bienenjäger und seine Gesellschaft seienentflohen.

Die Blaßgesichter find entwischt," sagte Bärenfleisch zu demgroßen Häuptlinge, als dieser sich ihm näherte.Wir haben ihreGebeine in der Asche gesucht, sie find aber nicht dort. Dieser Me-dizin-Bienenjäger hat ihnen gesagt, man wolle ihre Scalpe neh-me», und sie haben die Flucht ergriffen."

Sind einige der jungen Männer an dem Flusse gewesen, umnach ihren Eanoe's zu schauen?" fragte Peter ruhig.Wenn ihreEanoe's auch verschwunden sind, haben sie sich dem großen Seezugewendet."

Dieß war so einleuchtend und wahrscheinlich, daß man augen-blicklich Nachforschungen anstellte. Die Berichte fielen so aus, daßder größte Eifer, die Flüchtlinge zu verfolgen, unter den Wildenrege ward.

Die vielfachen Windungen des Kalamazoo ließen Niemandendaran zweifeln, daß man die Weißen einzuholen vermöchte, und ein-zelne Abtheilungcn wurden alsbald abgesendet, um Jagd aus siezu machen. Dieß geschah mit der gewöhnlichen Umsicht und Ver-schlagenheit des Indianers.

Die Eanoe's, welche Krähenscder und seiner Schaar gehörten,waren den Fluß herauf gebracht worden und lagen jetzt, kaum eineMeile von dem Shanty, in den Binsen versteckt. Eine AbtheilungKrieger brachte sie an den Landungsplatz, und in ihnen fuhr ein