er zurück auf seine früheren Pläne und Bemühungen, das ganzeweiße Geschlecht zu vernichten.
Er nahm Margaret s Hand, dankte ihr freundlich, und schicktesich an, den Ort zu verlassen. Ehe er jedoch von seinen Freundenschied, theilte er ihnen einen kurzen Bericht von der Todesart desMissionärs und von dem Zustande mit, in welchem er den Korpo-ral verlassen hatte. Taubcnflügel hatte ihm erzählt, was dem letz-tem begegnet und in welcher Erregung die Schaar anfgebrochenwar, um mehr weiße Scalpe zu suchen.
„Peter, ich hoffe, wir können auf Euch, als aus einen Freund,rechnen?" fragte der Bienenjäger, als Beide im Begriffe waren,sich auf dem Ufer des Flusses zu trennen. „Ich fürchte, Ihr seidfrüher unser Feind gewesen."
„Bourdon," sagte Peter mit Würde, und bediente sich derSprache seiner Nation, „hört! Es gibt gute Geister, und csgibt böse Geister. Unsere Uebcrlieferungen sagen uns dieß. UnserHerz sagt uns dieß auch. Zwanzig Winter hindurch hat ein böserGeist mir in das Ohr geflüstert. Ich habe ihm gelauscht, undich habe gethan, was er mir zu thun befahl. Ich glaubte, waser sagte.
„Seine Worte aber waren: „Tödte deine Feinde, nimm denScalp aller Blaßgesichter, laß nicht eine Squaw, nicht einen Pap-pus übrig. Mache alle ihre Herzen schwer. Das ist's, was ein In-dianer thun muß!
„So flüsterte mir der böse Geist zwanzig Winter zu. Ichlauschte ihm. Ich that, was er sagte. Ich fand meine Wonne darin,zu denken, es würden bald keine weißen Scalpe mehr übrig sein.Ich war der Scalpir-Petcr.
„Bourdon, der gute Geist hat sich endlich Gehör verschafft.Sein Flüstern ist so leis, daß mein Ohr cs Anfangs nicht zu hörenvermochte. Es hört ihn jetzt. Als er am lautesten sprach, nahm erdie Stimme des Medizin-Priesters eures Volkes an. Er war im