mit der unsäglichsten Anstrengung. Keine Frage wurde laut, keineinziger Augenblick wurde durch irgend eine Bemerkung vergeudet.Die Art, wie Peter sich benahm, überzeugte Boden, daß dringendeGefahr vorhanden sei, und selten wurde wohl in so kurzer Zeit undvon so wenigen Händen mehr vollbracht. Zum Glück beschleunig-ten die früheren Vorbereitungen den jetzigen Zweck, und in demerwähnten kurzen Zeiträume war fast alles Werthvolle in denCanocs.
Nun mußte man einen Entschluß fassen, wie es mit Honig-schloß gehalten werden solle. Peter rieth, jeden Zugang zu ver-machen, das Thor zu schließen und den Hund drinnen zu lassen.Ohne Zweifel hatte die Gesellschaft cs diesen Vorsichtsmaßregelnzu danken, daß sic nicht alsbald in die Hände ihrer Feinde fiel,denn die Zeit, welche die Wilden mit den Anstalten, sich der Hüttezu nähern, verloren, war für die Flüchtlinge kostbar.
Die Canoe's waren eben geladen, als Taubenflügel eintraf.Er berichtete, die ganze Schaar sei in Bewegung und dürfte inzehn Minuten vor dem Shanty anlangen. Le Bourdon schlangseinen Arm um die schlanke Hüfte Margaret's und trug sie fast insein Canoc. Gershom führte Dorothea ebenso rasch in sein kleinesBoot, während Peter das bestieg, als dessen Eigcnthümer er sichnach dem Tode des Missionärs und des Korporals wohl betrach-ten konnte. Taubenflügel blieb als eine Art Späher zurück,nachdem er Peter vorher bedeutet hatte, in welcher Richtung ersteuern sollte.
Ehe der Chippewa in das Gebüsch sprang, in welchem er sichzu bergen beabsichtigte, gab er durch ein Zeichen kund, daß sichdie Bande bereits sehen lasse.
Le Bourdon verlor fast den Muth, als er vernahm, wie naheder Feind sei. Ein Entkommen schien ihm unmöglich, und er be-reute es jetzt, den Schutz seines Forts verlassen zu haben. DieStrömung des Flusses war auf mehr als eine Meile träge und