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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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Sechsundzwanzigstes Kapitel.

Sieh, o Herr, die Heiden tretenKecken Fußes deine Neben nieder;

Wie sie einst dein schönes Land umrankt,Sehen wir sie nimmer, nimmer wieder.Selbst das wird der wilden Thiere Raub,Was als letztes, grünstes LaubUebrig blieb von dem. was reizend schönThan einst trank auf Zion's stolzen Höh'n.

Milman.

Peter war, seit er mit des Bienenjägers Gesellschaftzusammen getroffen, allmälig eine Veränderung vorgegangcn, dienicht zu verkennen war. Als er mit den beiden Männern, welchenun als Opser seiner eigenen Pläne gefallen waren, in den Kala-mazoo einlicf, war sein Herz von dem grausamen Vorsatze erfüllt,die ganze weiße Rasse zu vertilgen. Margaret hatte ihn zuerst ver-anlaßt, an Ausnahmen zu denken. Er war früher halb entschlossen,sie zu verschonen und als seine Pflegetochter in seine eigene Hüttezu geleiten. Als er sich von dem Stande der Dinge zwischen sei-nem Liebling und ihrem Geliebten überzeugt hatte, entstand einschwerer Kampf in seiner Brust. Sollte er auch le Bourdon rettenoder seinem frühem Vorsatze treu bleiben? Er sah, mit welcherInnigkeit das Mädchen an ihm hing und etwas, das menschlichemGefühle glich, brach sich durch seine wilden Absichten gewaltsamBahn.

Aber der geheimnißvolle Verkehr le Bourdon's mit den Bienenhatte bei weitem mehr Einfluß auf seinen Entschluß, einen so großenMedizin-Mann zu verschonen, als seine Theilnahme an Margaret,und er hatte sich bemüht, eine Verbindung zwischen dem jungenPaare zu beschleunigen, da er aus diese Weise die junge Gattin zuretten hoffte, denn wegen des Gatten war er unbesorgt. Alle In-dianer hegten eine Art ehrfurchtsvoller Scheu vor dem Biencnjäger,

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