wie man einem Pappns, oder einer Squaw thut. Er hat einRecht aus die Marter.
„Wir werden sofort bereit sein und beginnen. Wenn meinBruder uns eine neue Martcrweise mittheilcn kann, sind wir bereit,sie zu versuchen. Wenn wir die Sache nicht so geschickt anfangcn,wie die Blaßgesichter, wird mein Bruder sich erinnern, wer wirsind. Wir gedenken, unser Möglichstes zu thun, und wir hoffen,sein Herz weich werden zu sehen. Wenn uns dieß gelingt, wirdunsre Ehre groß sein. Wenn es uns nicht gelingt, können wir esnicht ändern. Wir werden cs versuchen."
Die Reihe war jetzt an dem Korporal, seine Erwiederung hörenzu lassen. Er that dieß eben so bereitwillig als geschickt. Er warjetzt in einem so erregten Zustande, daß er sich aus den jungenBäumen wenig oder gar nichts machte, und sich über die Schmer-zen, welche sie ihm verursachen konnten, hinwegsetzte.
„Hunde können nur bellen, besonders indianische Hunde," sagteer. „Die Indianer sind kaum besser, als ihre eigenen Hunde. Siekönnen bellen, aber sic können nicht beißen.
„Ihr habt viele große Häuptlinge hier. Einige find Panther,andere sind Bären, und andere Büffel, wo sind aber eure Wiesel?Ich habe nun seit zwanzig Jahren mit euch zu thun gehabt, habeaber noch keinen gesehen, der vor einem Baggonet Stich gehaltenhätte. Es ist des Indianers Natur nicht, dieß zu thun."
Hier machte der Korporal, ohne cs zu wissen, den eingebornenKriegern Amerikas ziemlich denselben Vorwurf, welchen die Eng-länder uns selbst so oft und so laut gemacht haben —- wir hätteneiner Waffe nicht zu widerstehen vermocht, welche uns Beiden fehlte.Es war ein großer Triumph, daß die Amerikaner in einem bekann-ten Gefechte einem Bajonnet-Angriff keinen Widerstand leisten konn-ten, während alle Welt weiß, daß unter fünf Kolonisten nicht einereine solche Waffe hatte, um damit Widerstand zu leisten. Später,als unsre Schaaren Bajonnette hatten, stellte sich die Sache anders
Der Bienenmger. 31