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Leben, und würde gern die Flucht ergriffen haben, wenn sich ihmdie Mittel dazu geboten hätten, da ihm diese aber fehlten, wende-ten sich alle seine Gedanken der Rache zu. Gewisse Regungen desEhrgeizes, oder was man gewöhnlich mit diesem Worte zu bezeich-nen Pflegt, ließen sich selbst in diesem ernsten Augenblicke nicht ver-kennen. Er hatte an den Lagerfeuern und in den „Garnisonen"so viele Erzählungen von dem Heldenmut!) und der Scelenstärkegehört, die von Soldaten bethätigt worden, welche das Schicksalin die Hände der Wilden geführt hatte, daß der Wunsch, seinenNamen der Reihe dieser würdigen Kriegsleutc beizngcscllen, in sei-ner Brust rege zu werden begann. Die Wahrheitsliebe zwingt unsjedoch, zu bemerken, daß das vorherrschende Gefühl die Begierdewar, sich an seinen Feinden zu rächen, indem er möglichst vieleWilde opferte.
Der Ausführung dieses Planes waren fast alle seine Gedankenwährend der Zeit zugewcndet, welche sein bisheriger Gefährte demGebete für die zugewcndet hatte, deren Tomahawks sich zu seinemVerderben erhoben. Dieß ist der Unterschied zwischen Menschen,deren Herz von der Allgewalt des heiligen Geistes berührt odernicht berührt ist.
Der Korporal konnte jedoch Pläne der erwähnten Art leichterentwerfen, als ausführcn, unbewaffnet, von wachsamen Feindenumgeben und jeder Unterstützung baar, hatte er nur geringe Aus-sichten , seinen Zweck zu erreichen.
Einmal, aber nur eine einzige Minute, dachteer wirklich daran,zu flüchten. Es kam ihm vor, als sei es möglich, das Schloß zuerreichen, wenn er nur einen kleinen Vorsprung gewänne, und wenndie Indianer ihn zwangen, Spießruthen zu laufen, wie sie es oftzu thuu pflegten, beschloß er, einen Versuch zu machen, sein Lebenauf diese Weise zu retten. Nach dem Gesetzbuche des Grenzkriegcswar eine solche Flucht, wem sie glückte, kaum weniger ehrenvoll,als ein Sieg aus dem Schlachtselde.