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Hier faßte Peter des Bicnenjägcrs Hand und ergoß seineganze Seele, seine geheimen Hoffnungen, seine Besorgnisse, seineWünsche vor ihm aus.
Wa-wa-nosh sprach bei dieser Gelegenheit in einer der india-nischen Mundarten, welche, wie er wußte, le Bourdon kannte. Wirtheilen das. was er sagte, in einer freien Uebertragnng mit undwerden uns bemühen, den ursprünglichen Ausdruck so treu alsmöglich wieder zu gebe».
„Hört, Jäger der Biene und großer Medizin-Mann der Blaß-gesichter , und öffnet Euer Ohr dem, was ein Häuptling, welcherden rothen Menschen kennt, im Begriffe ist, Euch zu sagen. Laßtmeine Worte in Euer Ohr dringen, laßt sie in Eurer Seele bleiben.Es sind Worte, welche Euch nützlich werden können. Es ist nichtgut, solche Worte wieder aus den Höhlen kommen zu lassen, durchwelche sie Eingang gefunden haben.
„Mein junger Freund kennt unsere Ueberlieferungen. Siesagen uns nicht, die Indianer seien Juden, sie sagen uns, derManitou habe sie als rothe Menschen geschaffen. Sie sagen uns,unsere Väter hätten diese Jagdgründe im Besitze gehabt, seit dieErde auf den Rücken der großen Schildkröte, welche sie trägt, ge-setzt worden.
„Die Blaßgefichter sagen, die Erde bewege sich. Wenn dießwahr ist, bewegt sie sich langsam, wie die Schildkröte geht. Siekann nicht weit gegangen sein, seit der Manitou seine Hand davongelassen hat. Wenn sie sich bewegt, bewegen sich die Jagdgründemit ihr, und die Stämme bewegen sich mit ihren Jagdgründen.
„Es ist möglich, daß ein Theil der Blaßgesichter sich verlorenhat, kein Indianer aber hat sich verloren, der Medizin-Priester hatsich geirrt. Er hat so oft in das Buch gesehen, daß er nichts mehrsieht, als das, was dort ist. Er sieht nicht, was vor seinen Augen,an seiner Seite, hinter seinem Rücken, rings um ihn herum ist.