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oft eingestellt und die Sprache der Blaßgesichter, wenn auch nurunvollkommen, gelernt hatte.
„Hören, Bourdon! Nie gut. Peter zu nah' in sein Wegstehen."
Der Bienenjäger lachte laut ans, als er diese Bemerkunghörte, denn sein Gaukelspiel an dem vorhergehenden Tag und denEindruck, welchen er offenbar dadurch hervorgcbracht hatte, er-muthigten ihn, sich größere Freiheiten gegen den geheimnißvollenHäuptling herauszunchmen, als er früher zu thun pflegte.
„Ich glaube dicß recht gern, Peter," sagte der junge Mannheiter, „ich glaube all' dieß sehr gern. Was mich betrifft, so würdeich Euch am liebsten aus dem Wege gehen. Der Pfad, welchenIhr einschlagt, ist Euer Pfad, und jeder weiße Mann wird Euchgern nach Euerm Belieben entlang gehen lassen."
„Ja, das beste Art," antwortete der große Häuptling mit be-wundernswürdiger Einfachheit. „Wenn er sagen Ja, er nicht gerneinen andern Häuptling Nein sagen hören. Das nicht gute Art,Geschäft machen." Diese Ansdrncksweise hatte er wohl von weißenKaufleuten aufgefangcn, welche oft lange unter den wilden Stäm-men umher zu ziehen pflegten. — „Ich wollen Euch eines sagen,Bourdon, dieser Eichenast ein sehr thörig Indianer sein, wenn erFuß ans mein Pfad setzen!"
„Dieß ist ziemlich einfach, Peter," erwiederte lc Bourdon,welcher sorglos begonnen hatte, etwas an einer seiner Geräthschaf-ten auszubeffern. „Erlaubt mir jedoch, diesen Gegenstand fallenzu lassen. Wie ich höre, bin ich sehr in Eurer Schuld, Häuptling.Man sagt mir, Euerm Rathe allein hätte ich es zu verdanken, daßich mein Squaw früher in mein Wegwam führen durste, alsdicß sonst der Fall gewesen wäre. Ich denke, Ihr wißt, daß Mar-garet jetzt mein Weib ist, und ich danke Euch herzlich, daß Ihrmir behilflich war, meine Wünsche bei weitem eher, als ich er-warten durfte, zu erreichen."