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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
Entstehung
Seite
431
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Als der Chippewa diesen Nath nicht ohne einen bedeutsamenBlick hatte laut werden lassen, verließ er die Quelle und schrittder Hütte Stock's entgegen, wo der Bienenjäger beschäftigt war,seinen Gefährten zu füttern.

Willkommen in dem Shanty, Taubenflügcl," rief le Bour-don herzlich, ohne jedoch in seiner Beschäftigung einznhalten.Ichhabe gesehen, daß Ihr, wie gewöhnlich, gut beladen zurückkehrtet.Habt Ihr vielleicht getödtetes Wild irgendwo in den Lichtungengelassen, das wir Beide abholen sollen?"

Ihr öffnen Ohr, Bourdon, Ihr hören, was Jnschin sagen,"erwiederte der Ehippewa ernst.Wenn Hund satt sein, kommenmit mir, haben etwas zu sagen. Am besten es hören, so lang' cshören können."

Ich werde in einer Minute bereit sein. Hier, Stock, meinguter Bursche, damit kann sich jeder vernünftige Hund begnügen,und ich habe dich bis jetzt nicht unvernünftig gesunden. Nun,Chippewa, hier bin ich und mein Ohr ist weit geöffnet. Dochhalt, ich habe Euch vorher eine kleine Neuigkeit zu berichten.Wißt Ihr wohl, Taubenflügcl, mein wackrer Bursche, daß ich michverheirathet habe?"

Heirathen, he? Nehmen Squaw, he? Wo Ihr ihn neh-men?"

Nun, wo anders als hier? Woher sollte ich sie sonst nehmen?Es gibt nur ein Mädchen in diesen Lichtungen, welches ich zu mei-nem Weibe hätte nehmen mögen, und ich habe sie mit ihrer Ein-willigung zu meinem Weibe genommen. Pastor Amen hat gestern,ans dem Wege vom Prairicn-Kreise her, unsere Verbindung geseg-net, so daß wir Beide jetzt auf gleichem Fuße stehen. Wenn IhrEuch Eurer Squaw rühmt, welche Ihr in Eurem Wigwam gelassenhabt, kann ich mich der meinigen rühmen, die ich hier habe. Mar-garet ist ein Weib, deren man sich auch rühmen kann."

Ja, gut Squaw das. Chippewa diese Squaw recht gern