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merksamkcit des Missionärs auf sich zog, welcher, nur mit seinerAnsicht beschäftigt, sich cinbildcte, dieser Wunsch, der Weißen loszu werden, stehe ans eine oder die andere Art im Zusammenhängemit dem Widerwillen der Indianer, für Juden gelten zu sollen.Die Abneigung der Häuptlinge, sich diese Ueberliefernng gefallenzu lassen, überraschte und betrübte ihn, und sein Gcmüthsznstandwar jetzt der Art, daß er sich geneigt fühlte, diesem einem Um-stande Alles znzuschreiben, was für die Gesellschaft bedrohlich wer-den konnte.
„Ich hoffe, Chippcwa," sagte er zu Tanbenflügel, welchem eran die Quelle gefolgt war, „ich hoffe, Ehippewa, die Häuptlingehaben sich durch das, was ich ihnen gestern in Betreff ihrer Ab-stammung von den Inden sagte, nicht beleidigt gefühlt? Ich habegesprochen, wie ich denke, und es ist eine Ehre und durchaus keineSchande, zu Gottes auserwähltem Volke zu gehören. Ich hoffe,die Häuptlinge begreifen dieß, und zürnen mir nicht, weil ich meineUeberzcugnng ausgesprochen habe."
„Ganz und gar nichts daran liegen," antwortete der unge-lehrte Indianer, indem er sich von den Knieen erhob und mit demRücken seiner Hand den Mund abwischte. — „Gar nichts daranliegen, ob Jud, oder ob Jnschin."
„Was mich betrifft, so würde ich mich sehr glücklich schätzen,wenn ich sagen könnte, ich sei ein Abkömmling von Israel."
„Warum es nicht sagen, wenn das glücklich machen?Für Jnschin gut, wenn er glücklich. Alle Jnschin gern glücklichsein."
„Ich sage es nicht, weil es nicht wahr wäre. Ja, ich stammevon den Heiden ab, und nicht von den Hebräern, sonst würde ichmich rühmen, in Bezug auf Abstammung, wenn auch nicht in Be-zug auf den Glauben ein Jude zu heißen. Ich hoffe, die Häupt-linge werden keine Kränkung darin finden, daß ich Hebräer inihnen sehe."