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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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Ich sehe jetzt, daß cs gut ist, daß er keinen Stamm hat.Er ist vielleicht ein Chirokese, und dann würden unsere Krieger ihmzürne»."

Dieß war ein derber, verschlagen beigebrachter Streich, denndie anwesenden Häuptlinge haßten die Chirokesen mehr, als irgendeinen andern wilden Stamm, sie waren die Karthaginienserjener westlichen Römer.

Es ist besser, er gehört keinem Stamm an, als daß er einChirokese ist. Er wäre besser ein Wiesel.

Brüder, man hat uns gesagt, alle Blaßgefichter müßten ge-tödtet werden. Dieser Rath gefällt mir. Das Land kann keinezwei Eigenthümer haben. Wenn cs den Blaßgesitbtcrn gehört,kann es nicht den Indianern gehören. Wenn cs den Indianern ge-hört, kann cs nicht den Blaßgesichtcrn gehören.

Rber der Häuptling ohne einen Stamm sagt uns, wir solltennicht Alle tödlcn. Er sagt uns, wir sollten Alle tödten, nur nichtden Bienenjäger und seine Squaw. Er hält diesen Bienenjäger füreinen Medizin-Bicnenjägcr, der uns Indianern schaden könne. Erwünscht ihn ziehen zu lassen.

Brüder, ich denke nicht so. Es ist besser, den Bienenjägerund seine Squaw, so lange wir cs können, zu tödten, damit eskeine solche Medizin-Bienenjägcr mehr gibt, welche uns Indianerin Schrecken setzen. Wenn ein Bienenjäger so viel schaden kann,was wird ein ganzer Stamm von Bienenjägern vermögen?

Ich will keine Biencnjägcr mehr sehe». Es ist gefährlich, dieSprache der Bienen zu verstehen. Es ist am besten, wenn Niemandeine solche Gewalt besitzt. Ich wollte lieber nie wieder Honigkosten, als unter Blaßgesichtcrn leben, welche mit Bienen sprechenkönnen.

Brüder, cS ist nicht genug, daß die Blaßgesichter so viel mehrwissen, als die rothcn Menschen, sic müssen sich auch noch der Bie-nen bedienen, um zu erfahren, wo Honig zu finden ist, und wo