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der gefunden, wo sie ihre Augen der ausgehenden Sonne vonNeuem zukehren werden.
„Die Uankees haben so lange in die untergehende Sonne ge-blickt, daß sie nicht mehr deutlich sehen können. ES ist nicht gut,wenn mau zu lang auf denselben Gegenstand blickt. Sic habenauf unsere Jagdgründe geschaut, bis ihre Augen trübe gewordensind. Sie sehen die Jagdgründe, aber sie sehen alle die Kriegernicht, weche auf denselben sind. Mit der Zeit werden sie sie zählenlernen.
„Brüder, als der Manitou den Menschen schuf, gab er ihm dieErde als seine Wohnung. Unsere Ueberlieferungen stimmen darinnicht überein, aus was er geschaffen worden. Manche sagen ausLehm, und wenn sein Geist sich zu den glücklichen Jagdgründen er-hebt, werde der Krieger nieder Lehm. Ich sage nicht, daß dieß sosei, denn ich weiß es nicht. Es ist nicht gut, Etwas zu sagen, vondem wir nicht wissen, ob es wahr ist. Ich wünsche nur die Wahr-heit zu sprechen.
„Das wissen wir: wenn ein Krieger stirbt und wir ihn in dieErde bringen und viele Jahre nachher wieder nach ihm schauen,finden wir Nichts, als seine Gebeine. Alles Andere ist verschwun-den. Ich habe alte Männer sagen hören, mit der Zeit würden selbstdiese Gebeine nicht mehr gefunden. So ist's mit den Bäumen, undso kann eS auch mit den Menschen sein. Es ist aber nicht so mitden Jagdgründen. Sie sind geschaffen, um immer zu bleiben.
„Brüder, ihr wißt, warum wir auf die Prairie gekommensind. ES geschah, um die Blaßgesichter zu zählen und ans Mittelzu sinnen, ihre Anzahl zu vermindern. Die Zeit ist jetzt fürSchritte dieser Art günstig.
„Die Blaßgesichter haben die Streitaxt gegen einander ausge-graben, und der rothe Mann darf sich freuen, wenn er hört, daßsie sich gegenseitig die Scalpe nehmen. Ich glaube nicht, daß unserCanada-Vater mehr unser Freund ist, als der große Uankee, Oheim