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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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ms Volkes, und ein junges Weib, welche er zusammengebcn undsegnen könnte?"

Ihr müßt Bourdon und Margaret meinen," antwortete derMissionär nach kurzem Nachdenken.Der Gedanke ist mir neu,denn mein Geist war in der letzten Zeit mit anderen und wich-tigeren Dingen beschäftigt, ich sehe aber jetzt deutlich, was Ihrmeint."

Jene Blume der Lichtungen würde bald welken, wenn derjunge Bicnenjägcr sic allein auf den Prairien ließe. Dieß ist derWille des großen Geistes. Er legt cs den jungen Squawen in dieSeele, Alles gut zu finden, was der Jäger, welcher sie gewählthat, thnn mag. Mein Bruder weiß vielleicht, warum der Manitoudie Jugend mit diesen wechselseitigen freundlichen Gefühlen erfüllt.Er ist klug und hat Bücher. Der arme Indianer hat keine. Erkann nur mit den Augen sehen, welche er von Indianern, die ihmgleichen, erhalten hat. Das Eine aber weiß er. Was der großeGeist befohlen hat, ist gut. Der Indianer kann es nicht bessermachen. Er kann es schlimmer machen, aber nicht besser. Mögemein Bruder das Paar segnen, welches der Manitou zusammcn-gcführt hat."

Ich glaube, ich verstehe Euch, Peter, und will die Sachebedenken, und da ich Euch jetzt ans eine kleine Weile verlassen muß,laßt mich Euch bitten, diese Frage über die Abstammung EurerNation sorgfältig und ohne vorgefaßte Meinung in das Auge zufassen. Alles hängt bei dieser wichtigen Angelegenheit davon ab,daß Euer Volk die Wahrheit nicht verkenne. Eine Nation mußihre Pflichten ebenso gut kennen, wie der einzelne Mann. Ver-sprecht mir, daß Ihr an diese Sache denken wollt, Peter."

Meines Bruders Worte sind in mein Ohr gedrungen, sie sindgut!" versetzte der Indianer höflich.Wir wollen ihrer in demNathe gedenken, wenn mein Bruder seinen jungen Mann und sein