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nötbig war, kamen aber mit leichten Wunden davon. Einer derjüngeren Indianer hätte jedoch seine Verwegenheit fast mit demLeben gebüßt. Er war von einem tüchtigen Bären gepackt worden,welcher ihn mit seinen Tatze» fast erdrückte, ehe seine Freunde ihmzu Hilfe eilen konnten. Der Gefangene hatte kein anderes Mittel,sich dem Bisse des verzweifelten Thiercs zu entziehen, als daß erdie Spitze seines Speeres in den Rachen des Bären bohrte und ihnso von sich drängte, wie sehr das Thier sich auch anstrcngte, ihndurch seine Umarmung fügsam zu machen.
Als dieser Kampf zu Ende ging, war das Schlachtfeld mitErschlagenen bedeckt, denn die jagdgeübten Wilden hatten nichteinen einzigen der Bären entrinnen lassen.
Einundzwanzigstes Kapitel
— — Sie war ein rinzig Kind;Ginevra war ihr Nam'; ein güt'g-r VaterFand seine Freude, seinen Stolz in ihr.
Und als sie sünszehn Jahre zählte, wardSie mit Franz Doria vermählt, der FreundVon zarter Kindheit ihr gewesen undDem ihre erste Liebe sie geweiht.
RogcrK.
Während der Jagd hatte Niemand Muße gehabt, über diescheinbar außerordentliche Weise nachzudenken, wie der Bienen-jäger den Platz angedeutet hatte, wo Bären zu finden waren. Kei-ner der Indianer hatte ihn das Glas an das Auge bringen sehen,denn er war eine kleine Strecke vor der Schaar voraus und konnte